Wegen starker Grippewelle: Maskenpflicht in fast allen Gesundheitszentren Málagas

Maskenpflicht Málaga

Die Grippewelle trifft Málaga in diesem Winter besonders heftig: Wegen der steigenden Zahl an Infektionen mit Influenza, Bronchiolitis, Corona und anderen Atemwegserkrankungen ist das Tragen einer Maske in den meisten öffentlichen Gesundheitszentren der Provinz seit Montag, den 15. Dezember, verpflichtend.

Betroffen sind Patienten, Besucher und medizinisches Personal.

Die Maßnahme gilt laut der andalusischen Gesundheitsbehörde in sämtlichen Einrichtungen des Bezirks Málaga-Guadalhorce, darunter das Hospital Regional Universitario de Málaga, das Hospital Clínico Virgen de la Victoria, der Hospital Marítimo de Torremolinos, das Hospital Valle del Guadalhorce und das Hospital de Alta Resolución de Benalmádena.

Hinzu kommen 33 Gesundheitszentren und 19 Beratungsstellen in Málaga-Stadt, Rincón de la Victoria, im Valle del Guadalhorce und in Almogía.

Auch das Hospital Costa del Sol in Marbella, das Krankenhaus der Axarquía und die Gesundheitszentren von Antequera fallen unter die Regelung.

Die Anordnung gilt vorerst bis zum 8. Januar, wird jedoch regelmäßig anhand der epidemiologischen Lage überprüft.

Laut einer Mitteilung der Bezirksverwaltung wurde die Maskenpflicht eingeführt, weil sich die Grippesaison in diesem Jahr deutlich vorverlagert und die Zahl akuter Atemwegsinfektionen in der Provinz stark gestiegen ist.

Die Regel gilt in allen Bereichen der Kliniken und Gesundheitszentren, auch in Wartezimmern und Aufzügen.

Nach Angaben des andalusischen Gesundheitsministers Antonio Sanz hat Andalusien mittlerweile den epidemischen Schwellenwert überschritten: Mit 33,5 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt die Region deutlich über dem Grenzwert von 20.

In der Provinz Málaga stiegen die Fallzahlen binnen einer Woche um 154 Prozent – von 10,4 auf 26,4 Fälle pro 100.000 Einwohner.

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