Die Gemeinde Alhaurín de la Torre treibt den Schutz und die professionelle Betreuung ihrer Katzenkolonien weiter voran.
Neu gestaltete Informationstafeln kennzeichnen ab sofort die offiziell genehmigten Koloniestandorte, die Teil des kommunalen CER-Programms (Einfangen, Kastrieren, Zurückführen) sind.
Ziel ist es, die Bevölkerung über die Existenz dieser Kolonien, ihre rechtliche Regelung sowie grundlegende Regeln des Zusammenlebens und des Tierschutzes zu informieren.
Nach Angaben der Gemeinde werden in Alhaurín de la Torre derzeit 1.929 Gemeinschaftskatzen betreut. 70 Prozent der Tiere sind bereits sterilisiert, rund 40 Prozent verfügen über einen Mikrochip.
Koordiniert wird das Programm vom Gesundheitsdezernat der Gemeinde in Zusammenarbeit mit dem Verein El Gato Garduño sowie der Einrichtung IVC Paraíso Residencia Canina.
Zum Einsatz kommt das landesweit etablierte Verfahren Einfangen, Kastrieren und Zurückführen. Die Kommune übernimmt dabei nicht nur die tierärztliche Betreuung, sondern auch die zeitweise Unterbringung, Futterversorgung und regelmäßige Gesundheitskontrollen.
Die Bevölkerung wird darauf aufmerksam gemacht, dass das Füttern, Stören oder Umsetzen der Tiere ohne Genehmigung untersagt ist.
Für das laufende Kastrationsprogramm stellt die Gemeinde 70.000 Euro bereit. Weitere 251.664 Euro fließen in die Einsammlung und Versorgung ausgesetzter Tiere im Gemeindegebiet.
Für weitere Informationen zu den Katzenkolonien oder zum CER-Protokoll können sich Interessierte direkt an den Verein El Gato Garduño wenden – über dessen Webseite und soziale Netzwerke oder per E-Mail an mailto:[email protected]






















































