Nerja setzt auf Künstliche Intelligenz zur Verkehrssteuerung

Verkehrssystem Nerja

Die Gemeinde Nerja an der östlichen Costa del Sol hat ein neues Smart-City-Verkehrsmanagementsystem eingeführt.

Ziel des Projekts ist es, die Verkehrssicherheit zu verbessern und den Fahrzeug- sowie Fußgängerverkehr in Echtzeit effizienter zu steuern. Das Rathaus kann damit sämtliche Daten aus den installierten Regelungs- und Kontrollsystemen an zentralen Punkten im Ortskern auswerten.

Wie der zuständige Sicherheitsdezernent Francisco Arce mitteilte, wurden die ersten Geräte in besonders verkehrsintensiven und komplexen Bereichen installiert.

Dazu zählen das Umfeld der örtlichen Polizeistation, die Kreuzung der Straßen San Miguel und La Cruz sowie der Knotenpunkt Diputación Provincial/Castilla Pérez. An diesen Stellen treffen Fußgänger, Straßenverkehr sowie eine hohe kommerzielle und touristische Aktivität aufeinander.

Das System basiert auf Künstlicher Intelligenz und moderner Videoanalyse. Es kann unter anderem illegale Straßenüberquerungen erkennen, Fußgänger erfassen, die die Fahrbahn betreten, zurückgelassene Gegenstände melden und den Fahrzeugzugang zu bestimmten Straßen per Kennzeichenerkennung kontrollieren.

Nach Angaben von Arce bedeuten diese Werkzeuge einen qualitativen Fortschritt für die Arbeit der Lokalpolizei, insbesondere bei der Vorbeugung von Zwischenfällen und der Erhöhung der öffentlichen Sicherheit.

Das Projekt ist Teil der kommunalen Strategie für nachhaltige Mobilität und Smart Cities. Nerja will damit ein „geordneteres, sichereres und zugänglicheres“ Stadtmodell für Einwohner als auch für die zahlreichen Besucher entwickeln.

Die Investitionssumme beläuft sich auf 83.786 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Finanziert wurde das Vorhaben mit europäischen Fördermitteln aus dem Wiederaufbau-, Transformations- und Resilienzplan NextGenerationEU.

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