Autobahngebühren in Spanien 2026
Ab dem 1. Januar müssen Autofahrer in Spanien erneut tiefer in die Tasche greifen: Die Mautgebühren auf den staatlichen Autobahnen mit privater Konzession steigen im Jahr 2026 um rund vier Prozent.
Damit liegen die Tarife zum zweiten Mal in Folge über der Inflationsrate. Ursprünglich war die jährliche Anpassung an den Verbraucherpreisindex (CPI) gekoppelt, doch die Energie- und Preiskrise von 2023 hatte diese Formel ausgesetzt.
Betroffen sind die elf mautpflichtigen Autobahnen AP-51, AP-61, AP-6, AP-53, AP-66, AP-7 (Alicante–Cartagena und Málaga–Guadiaro), AP-68, AP-71, AP-9 und AP-46.
Rund 600.000 Autofahrer nutzen Spaniens elf Mautautobahnen jeden Monat. Die vier größten Betreiber – Abertis, Itínere, Globalvia und Ausol – erwirtschaften mit rund 1.400 Kilometern privater Staatsstraßen etwa 1,5 Milliarden Euro pro Jahr.
Nach zähen Verhandlungen mit dem Ministerium akzeptierten sie 2023 die mehrjährige Entschädigungsregelung, die jedoch geringer ausfiel als gefordert.
Für die vom Staat vollständig übernommenen neun Autobahnen, die von der Gesellschaft Seitt verwaltet werden, gilt ein separates Tarifsystem. Hier legt das Verkehrsministerium die Erhöhungen direkt fest.
Diese Strecken – darunter R-3, R-5, R-2 und R-4 rund um Madrid, die M-12 sowie Abschnitte der AP-7, AP-36 und AP-41 – steigen ab 2026 jährlich um zwei Prozent. Zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens bleibt die Nutzung weiterhin kostenlos.
Quellen: Ministerio de Fomento, Diario SUR





















































