Klostergebäck Andalusien
Zum ersten Mal in der Geschichte des Gastro-Reiseführers Repsol sind 26 spanische Klosterbäckereien mit dem Qualitätssiegel „Solete“ ausgezeichnet worden.
Die Entscheidung wurde in Granada bekannt gegeben und würdigt die Arbeit von Ordensgemeinschaften, die nach traditionellen Rezepten Gebäck und Süßwaren herstellen – besonders gefragt in der Weihnachtszeit.
Die Auszeichnung soll die handwerkliche Qualität und den kulturellen Wert klassischer Rezepte hervorheben. Laut Repsol wurden die Preisträgerinnen aus rund 300 Betrieben ausgewählt, die 2025 den „Solete“-Status erhielten.
Die Kategorie existiert seit 2021 als Ergänzung zu den bekannten „Soles“ und richtet sich an kleine Betriebe wie Bars, Cafés oder Bäckereien mit authentischem Charakter.
Ausgezeichnete Klosterbäckereien in Andalusien
Unter den geehrten Klöstern befinden sich mehrere in Andalusien: In Granada wurde das Real Monasterio de la Madre de Dios de Santiago für seine rund 30 verschiedenen Gebäckspezialitäten ausgezeichnet.
Ebenfalls prämiert wurde das nahegelegene Convento de San José de las Carmelitas Calzadas, wo Ordensschwestern mit philippinischen Wurzeln Mandelgebäck, Mantecados und Polvorones herstellen – und nebenbei auch asiatische Gerichte zum Mitnehmen anbieten.
Aus der Provinz Málaga erhielten das Monasterio de Jesús María del Socorro in Archidona sowie das Museo Conventual de las Carmelitas Descalzas in Antequera eine Auszeichnung.
Weitere andalusische Klöster sind das Monasterio de Santa Paula in Sevilla, das für seine Fruchtkonfitüren bekannt ist, sowie der Convento de Santa Clara de la Columna in Belalcázar (Córdoba).
In Medina-Sidonia (Cádiz) stellten die Ordensfrauen aus Afrika mittelalterliche Gebäckspezialitäten vor, die ebenfalls prämiert wurden.
Ausgezeichnete Klosterbäckereien in Spanien
Auch außerhalb Andalusiens wurden zahlreiche Klöster geehrt – darunter das Convento de San Clemente und das Convento de Jesús María in Toledo, bekannt für ihr Marzipan, sowie Häuser in Burgos, León, Valladolid, Soria, Palencia, Zamora, Murcia, Barcelona, Bilbao, Palma de Mallorca und Las Palmas.
Mit dieser Initiative will Repsol nicht nur kulinarisches Erbe bewahren, sondern auch die Arbeit der Nonnen sichtbar machen, die vielerorts in stiller Handarbeit die traditionelle Klosterküche am Leben erhalten.
Künftig dürfen die prämierten Klöster das „Solete“-Emblem an ihren Wänden führen – als Zeichen für handwerkliche Qualität und Authentizität.
Quellen: Guía Repsol, Diario SUR, ABC Andalucía
























































