Nach dem schweren Erdrutsch bei Álora bleibt die Hochgeschwindigkeitsverbindung zwischen Málaga und Madrid auf unbestimmte Zeit unterbrochen.
Einen Tag nach dem Abgang eines rund fünf Meter hohen Hangs auf die Gleise gibt es weder ein konkretes Datum noch eine Prognose für die Wiederaufnahme des Verkehrs.
Der spanische Infrastrukturbetreiber Adif geht von mehreren Tagen Reparaturzeit aus, da Gleise und Oberleitungen beschädigt wurden und die anhaltenden Regenfälle die Arbeiten erschweren. Neben dem AVE sind auch Avant-, Media-Distancia-Verbindungen sowie die Nahverkehrslinie C-2 betroffen.
Der Erdrutsch hat die AVE-Strecke zwischen Álora und Gobantes im Gemeindegebiet von Antequera schwer beschädigt. Neben den vollständig verschütteten Gleisen wurde auch die Oberleitung in Mitleidenschaft gezogen.
https://twitter.com/SER_Malaga/status/2019118524292297083
Bilder vom Unglücksort zeigen, dass der Stützmauerabschnitt komplett nachgegeben hat. Große Mengen Erd- und Gesteinsmaterial bedecken sämtliche Gleise, stellenweise mehrere Meter hoch. Teile der Oberleitung sind unter den Trümmern verschwunden oder sichtbar abgerissen.
Die Bahnunternehmen Renfe, Ouigo und Iryo ermöglichen betroffenen Reisenden weiterhin kostenfreie Umbuchungen oder Stornierungen und informieren über die üblichen Kundenkanäle über die aktuelle Lage.
Quellen: Cadena SER, Renfe, Diario SUR, Málaga HOY




















































