Schlaglöcher an der Costa del Sol
Die jüngsten Sturmtiefs haben auf mehreren Straßen in Andalusien sichtbare Schäden hinterlassen.
Schlaglöcher und Ausspülungen sorgen insbesondere auf stark befahrenen Schnellstraßen entlang der Costa del Sol zunehmend für Verkehrsprobleme und Sicherheitsrisiken.
Besonders betroffen ist die Provinz Málaga. Auf der A-7 bei Mijas soll der schlechte Zustand der Fahrbahn an einem einzigen Kilometerpunkt innerhalb weniger Stunden bei rund 20 Fahrzeugen zu Reifenschäden geführt haben, wie das spanische Portal 101.tv berichtet.
Fahrer und Verkehrsexperten warnen vor den Gefahren, die von plötzlich auftretenden Schlaglöchern ausgehen – vor allem bei höherem Tempo, wenn die Reaktionszeit deutlich verkürzt ist.
Ursache der Schäden ist nach Einschätzung von Fachleuten vor allem die starke Durchfeuchtung des Asphalts infolge mehrerer Tage mit intensiven Regenfällen.
Dringt Wasser in die Fahrbahndecke ein, wird die Struktur geschwächt. Risse und Hohlräume entstehen, die beim Überfahren plötzlich nachgeben können.
Zahlreiche Schlaglöcher auf der A-7 bei Estepona
Vor diesem Hintergrund verschärft sich auch die Debatte um den Zustand der A-7 im Westen der Costa del Sol. Die Stadt Estepona wirft der spanischen Zentralregierung vor, keine kurzfristigen Maßnahmen zur dauerhaften Beseitigung der zahlreichen Schlaglöcher zwischen Estepona, Casares und Manilva zu planen.
Nach Angaben des Rathauses hat das spanische Verkehrsministerium zwar eingeräumt, dass auf dem betroffenen Abschnitt erhebliche „Schäden am Fahrbahnbelag“ bestehen und eine integrale Sanierung erforderlich sei, um die Sicherheit deutlich zu verbessern.
Das entsprechende Projekt befinde sich jedoch noch in der Ausarbeitungsphase. Weder Zeitplan noch Haushaltsmittel für die Bauausführung seien bislang gesichert. Für die Projektierung selbst werden 8,7 Millionen Euro veranschlagt.
Bis zur endgültigen Sanierung seien lediglich reguläre Wartungsarbeiten vorgesehen. Esteponas Bürgermeister José María García Urbano hält dies angesichts des Zustands für unzureichend.
El Ayuntamiento de Estepona denuncia el grave deterioro de la A-7, con más de 300 puntos peligrosos y miles de conductores afectados a diario. El propio Gobierno admite que la rehabilitación integral sigue sin proyecto, planificación ni presupuesto real. Parcheos no son solución. pic.twitter.com/OZVTivl6WX
— José M García Urbano (@JMGarciaUrbano) February 12, 2026
Nach Angaben städtischer Techniker wurden mehr als 300 Schadstellen erfasst. Der schlechte Zustand der Fahrbahn erhöhe das Unfallrisiko erheblich, da Autofahrer häufig abrupt bremsen oder ausweichen müssten.
Die A-7 zählt zu den wichtigsten Verkehrsachsen der Costa del Sol. Täglich nutzen mehr als 65.000 Fahrzeuge den Abschnitt bei Estepona, in touristischen Spitzenzeiten sind es über 100.000.
Quellen: Ayuntamiento de Estepona, Málaga HOY, 101.tv






















































