In Andalusien laufen am heutigen Dienstag 13 Einsätze des Hochwassernotfallplans PERI in insgesamt 30 Orten.
Betroffen sind Orte in den Provinzen Cádiz, Málaga, Granada, Jaén, Córdoba und Sevilla.
Unter Koordination der andalusischen Notfallagentur EMA konzentrieren sich die Arbeiten auf die Überwachung von Flüssen und Stauseen, technische Bewertungen sowie die Wiederherstellung beschädigter Infrastrukturen. Zudem werden Evakuierte betreut.
In der Provinz Málaga stehen unter anderem Benaoján – dort sind weiterhin mehrere Ortsteile evakuiert – sowie Ronda, Casares und mehrere Gemeinden in der Serranía de Ronda im Fokus.
In Cádiz laufen Einsätze unter anderem in Grazalema, Jerez de la Frontera, Algeciras und Barbate. Weitere Maßnahmen betreffen Kommunen in Sevilla, Jaén, Córdoba und Granada.
Die Nacht zum Dienstag verlief nach Angaben der andalusischen Landesregierung weitgehend ruhig. In den Leitstellen des Notrufs 112 gingen lediglich sechs wetterbedingte Meldungen ein.
Am Vortag waren es 296 Einsätze; seit Beginn der Unwetterserie Ende Januar summiert sich die Zahl der Notrufe auf 11.323. Cádiz bleibt mit 2.440 Vorfällen die am stärksten betroffene Provinz.
Zu den wichtigsten Vorfällen zählt die Sperrung der A-381 bei Los Barrios (Cádiz) nach einem Schaden im Tunnel Valdeinfierno. Der Verkehr wird umgeleitet.
In mehreren Gemeinden, darunter Cortes de la Frontera (Málaga), kommt es weiterhin zu Problemen mit der Trinkwasserversorgung.
Nach Angaben der spanischen Verkehrsbehörde DGT sind derzeit 179 Straßen in Andalusien beeinträchtigt.
Auch der Bahnverkehr ist in mehreren Regionen unterbrochen, darunter Abschnitte der Cercanías Sevilla sowie wichtige Verbindungen in Richtung Málaga, Córdoba und Algeciras.
Wetterwarnungen für den Osten Andalusiens
Der spanische Wetterdienst Aemet hat für diesen Dienstag in der Region Valle del Almanzora und Los Vélez (Almería) eine orange Warnstufe wegen starker Winde mit Böen von bis zu 90 km/h ausgegeben.
Gelbe Windwarnungen gelten in Cazorla und Segura (Jaén), in den Regionen Guadix und Baza (Granada) sowie in mehreren Gebieten der Provinz Almería.
Zudem besteht eine gelbe Warnstufe wegen Starkregens in der Sierra de Grazalema (Cádiz).
An der Küste von Almería und an der Costa Tropical in Granada warnt Aemet außerdem vor Küstenphänomenen mit Windgeschwindigkeiten bis 60 km/h (Stärke 7) und Wellen von bis zu drei Metern.




















































