Wasserreserven Málaga
Die Regenfälle rund um Weihnachten und das Unwetter am Wochenende haben die Wasserreserven in der Provinz Málaga stark ansteigen lassen.
Die sieben Stauseen in der Provinz Málaga fassen derzeit 312 Kubikhektometer (hm³) Wasser (Stand: 31. Dezember 2025) und sind damit etwas mehr als zur Hälfte gefüllt. Zum Vergleich: im vergangenen Jahr fassten die Talsperren zum gleichen Zeitpunkt lediglich 171 Kubikhektometer.
Nach Jahren extremer Trockenheit bietet dieser Stand nach Einschätzung der Fachleute eine sichere Versorgung für mindestens zwei Jahre – je nach Einzugsgebiet sogar länger.
Noch zu Beginn des Monats Dezember lagen die Pegel bei nur 277 Kubikhektometern. Die jüngsten Niederschläge, mit Spitzenwerten in den Gebieten von Sierra de las Nieves, Guadalhorce und rund um Marbella, haben die Situation grundlegend verändert. Allein zwischen Samstag und Sonntag kamen rund 10 Kubikhektometer hinzu.
Pegel von La Concepción steigt weiter
In der westlichen Costa del Sol steigt der Pegel des Stausees La Concepción weiter. Er fasst derzeit über 45 Kubikhektometer und nähert sich damit dem Sicherheitsmaximum von 48 Kubikhektometern. Sollte der Regen anhalten, könnten in den kommenden Wochen kontrollierte Wasserabgaben erforderlich sein.
Gemeinsam mit der Meerwasserentsalzungsanlage von Marbella, die jährlich 20 Kubikhektometer liefert, sowie mehreren Brunnen bildet der Stausee ein stabiles Fundament der Wasserversorgung.
Auch im Versorgungssystem Guadalhorce-Limonero, das die Provinzhauptstadt Málaga speist, ist die Lage entspannt. Der Guadalteba-Stausee führt rund 83 Kubikhektometer, der Guadalhorce 50 und der Conde de Guadalhorce 36.
Der Limonero erreicht über 11,5 Kubikhektometer und der Casasola-Stausee 11. Beide dienen vorrangig dem Hochwasserschutz, werden aber bei Bedarf in die Trinkwasserversorgung eingebunden.
Stausee La Viñuela garantiert Wasserversorgung für 3 Jahre
In der Axarquía hat sich die Situation ebenfalls verbessert: Der Stausee La Viñuela erreicht über 74 Kubikhektometer – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr – und garantiert damit die städtische Wasserversorgung für etwa drei Jahre.
Unterstützt wird das System durch die Brunnen des Flusses Chíllar, die während der Trockenzeit eine wichtige Rolle spielten.
Quellen: Junta de Andalucía, Diario SUR, Opinion de Málaga























































