In der Provinz Málaga hat es in den vergangenen Stunden des heutigen Freitag, den 20. Februar, mehrere Erdbeben gegeben. Betroffen waren der Ort Cañete la Real im Landesinneren sowie die Küstenstadt Benalmádena an der Costa del Sol.
Wie das Instituto Geográfico Nacional (IGN), die zuständige spanische Behörde für seismische Messungen, registrierte, ereigneten sich allein in Cañete la Real innerhalb kurzer Zeit drei Beben.
Das stärkste hatte eine Magnitude von 3,0 und wurde um 8.22 Uhr gemessen. Es trat in einer Tiefe von null Kilometern auf – also direkt an der Erdoberfläche. Zwei weitere, schwächere Beben folgten beziehungsweise gingen diesem voraus: Um 7.53 Uhr wurde ein Beben der Stärke 1,9 registriert, um 7.59 Uhr eines der Stärke 1,7.
In Benalmádena an der westlichen Costa del Sol wurde um 9.19 Uhr ein Erdbeben der Magnitude 2,8 gemessen. Es hatte seinen Herd in 63 Kilometern Tiefe und war damit deutlich tiefer als die Beben in Cañete la Real.
Tiefere Beben sind in der Regel weniger stark zu spüren als oberflächennahe. Meldungen über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor.
Quellen: Europa Press, Diario SUR, Málaga HOY, IGN




















































