Die Nationalpolizei hat einen 45-jährigen rumänischen Staatsangehörigen aus Spanien abgeschoben, der in Torre del Mar jahrelang für Angst und Ärger gesorgt hatte.
Der Mann war seit 2021 in der Ortschaft ansässig und hatte ein langes Vorstrafenregister angehäuft, darunter Raubdelikte mit Gewalt, Einbrüche und Sachbeschädigungen.
Zuletzt hatten Anwohner in sozialen Netzwerken über Vorfälle berichtet, die sie dem Mann zuschrieben: beschädigte Autos auf öffentlichen Parkplätzen, aggressives Auftreten im Straßenbild und obszöne Handlungen. Mehrere Anzeigen wurden erstattet.
Die Spezialeinheit für Ausländer und Grenzen des Polizeipräsidiums Vélez-Málaga hatte bereits im Oktober des vergangenen Jahres begonnen, die Abschiebung vorzubereiten.
Die Sache erwies sich als juristisch kompliziert: Gegen den Mann liefen Verfahren vor mehreren Gerichten gleichzeitig, in Vélez-Málaga, in Málaga und sogar in Barcelona. Für die Abschiebung war die Zustimmung aller zuständigen Richter erforderlich, was die Bearbeitung erheblich verzögerte.
Nachdem sämtliche richterlichen Genehmigungen eingeholt und alle Verwaltungsschritte abgeschlossen waren, organisierte die Nationalpolizei einen koordinierten Einsatz unter Beteiligung mehrerer Einheiten, darunter die der Justizgerichte Málaga zugeordnete Spezialeinheit. Im Februar wurde der Mann schließlich nach Rumänien abgeschoben.
Die Behörden betonten, dass die erfolgreiche Durchführung der Maßnahme nur dank enger Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Polizeibrigaden und Gerichten möglich war.
Quellen: Policia Nacional, Diario SUR, Opinión de Málaga



























































