Marktbericht: Krieg im Nahen Osten – Was bedeutet das für Anleger?

Der Geschäftsführer der nowinta Spanien, Tobias Heyden, kommentiert die Entwicklung der Finanzmärkte und wirtschaftspolitische Fragestellungen

Was bedeutet der Krieg im Nahen Osten für Anleger?
Tobias Heyden von der nowinta Finanzgruppe gibt in seinem Marktbericht einen Ausblick auf die aktuelle Lage.

Marktbericht von Tobias Heyden

Die USA haben sich unter der Präsidentschaft von Donald Trump vom stabilisierenden Faktor der Weltordnung zu einer Quelle großer Unsicherheit entwickelt.

In einem bislang unbekannten Ausmaß wird die Politik von einer einzelnen Person bestimmt, während die üblichen Kontrollmechanismen der amerikanischen Demokratie kaum noch greifen. Entscheidungen wirken sprunghaft und haben unmittelbare Auswirkungen auf globale Märkte wie Aktien und Ölpreise.

Die Ziele des Angriffes gegen den Iran bleiben unklar. Doch das Interesse an einem schnellen Ende des Konflikts liegt auf der Hand: Weder der amerikanische Staat noch Bevölkerung können die finanziellen Belastungen langfristig tragen.

Die hohen Staatsdefizite verstärken diese Problematik und nähren Sorgen über die wirtschaftliche Stabilität der USA. Für die Bevölkerung sind vor allem steigende Lebenshaltungskosten spürbar.

Im Endeffekt wird der Markt den unberechenbaren Präsidenten der USA bändigen und ihn zwingen, den Konflikt möglichst schnell zu beenden. Die USA können sich aufgrund ihres kolossalen Schuldenberges in der Höhe von 120 Prozent des BIPs keine höhere Inflation und Zinsen leisten.

Außerdem muss Trump auch bei den Börsen liefern, um seine Klientel und Wähler bei der Stange zu halten. Diese Tatsache legt es nahe, dass schnell eine Lösung des Konflikts gefunden wird, mit dem sowohl die USA als auch Iran Ihr Gesicht waren können.

Was bedeutet der Krieg im Nahen Osten für Anleger?

Investoren sehen sich mit widersprüchlichen Signalen konfrontiert. Einerseits gibt es Anzeichen dafür, dass im Hintergrund Verhandlungen für eine mögliche Beendigung des Konflikts laufen. Andererseits kann die Situation jederzeit weiter eskalieren.

Es ist jedoch so, dass Geopolitische Krisen an den Börsen fast immer kurzfristige Spuren hinterlassen. Öl- und Gaspreise sind gestiegen, einzelne Aktienmärkte haben nachgegeben.

Das kennen wir von vergangenen Krisen, wie zuletzt dem Zollschock im April 2025. Und die Geschichte zeigt ebenso klar: Wer in solchen Momenten ruhig bleibt, wird belohnt. „Krisen sind die Mutter aller Chancen“.

nowinta Anlagestrategie

Auch in der aktuellen Krise hat sich die nowinta Anlagestrategie mit Ihrer breiten Streuung und der Gewichtung nach der realen Wirtschaftsleistung der der Länder und Regionen (auf Basis von BIP-Zahlen) bewährt.

Was bedeutet der Krieg im Nahen Osten für Anleger?
Tobias Heyden, Geschäftsführer der nowinta Spanien in Marbella

Bei einer Strategie mit 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen weisen wir per 24.03.2026 immer noch eine leicht positive Rendite von ungefähr 0,60 Prozent aus.

Bei dieser Krise ist erstaunlicherweise nicht wie erwartet das Gold der sichere Hafen und auch nicht der Schweizer Franken, sondern vor allem der US-Dollar als Währung und die US-Staatsanleihen. Der USD hatte sich seit Kriegsbeginn ca. 3 Prozent zum Euro aufgewertet.

In den nowinta Portfolios beträgt der USD-Anteil zirka 40 Prozent was in diesem Fall half, die Verluste abzufedern. Eine 60/40-Strategie hat zudem anhand eines realen Kundenbeispiels seit Oktober 2018 bis heute eine durchschnittliche Nettorendite von 6,70 Prozent pro Jahr erzielt (über einen Zeitraum von rund 8,5 Jahren).

Deshalb lautet unsere Empfehlung für Anleger mit verfügbarer Liquidität, diese schrittweise und gestaffelt zu investieren. Das perfekte Timing zu treffen, ist nahezu unmöglich.

Wir halten wie bisher Sachwerte – insbesondere Aktien, Immobilien und Gold – mittelfristig für die attraktivere Alternative gegenüber klassischen Geldwertanlagen wie Anleihen oder Festgeld.

In einem Umfeld strukturell höherer Inflation und hoher Staatsverschuldung bieten Sachwerte aus unserer Sicht einen besseren Schutz für den realen Vermögenserhalt.

Für Gespräche oder Anregungen steht Ihnen Tobias Heyden in der Repräsentanz der nowinta Spanien in Marbella zur Verfügung. Aktuelle Informationen zu unserem Unternehmen und zur Marktentwicklung finden Sie im News-Blog auf nowinta.es sowie auf unserer Facebook-Seite nowinta Spanien.

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