
Mit dem Auto nach Spanien
Ob Urlaub oder Umzug – wer mit dem Auto nach Spanien fährt, hat die Qual der Wahl: Möglichst schnell, möglichst schön oder möglichst günstig.
Wir erkären, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Strecken mit sich bringen.
Die Schnelle – kostspielig, aber effizient
Die „Standardstrecke“ von vielen Startpunkten in Deutschland in Richtung Spanien führt entweder über Mühlhausen und Lyon in Richtung Barcelona oder aber über Paris und Bordeaux weiter Richtung Nord- bzw. Zentralspanien.
Die Autobahnen sind gut ausgebaut und es gibt relativ wenig Staus.
Gerade in Frankreich gibt es unglaublich viele Rastmöglichkeiten mit oft schön angelegten Rastplätzen. Weh tun allerdings die Mautkosten.
In Frankreich kann man je nach Strecke schnell mit 100 Euro Mautkosten rechnen. Auch in Spanien angekommen, muss man weiterhin Maut bezahlen.
Wenn man Großstädte wie Paris zu Hauptverkehrszeiten meidet, ist man hier also am schnellsten aber sicherlich nicht am günstigsten unterwegs. Hier liegt der Fokus dementsprechend eindeutig auf einem schnellen Ankommen im Süden.
Die Schöne – wenn der Weg das Ziel ist
Wer es nicht ganz so eilig hat und lieber ein paar landwirtschaftlich reizvolle Stopps einplanen möchte, entscheidet sich für die Route entlang der Westküste.
Wer sich erst einmal durch Paris durchgekämpft hat – oder gar ein paar Tage City-Aufenthalt einplanen möchte – kann anschließend die Atlantikküste genießen und eventuell sogar ein paar Nächte entlang der Route einplanen.
Einen guten Wein in Bordeaux, ein kurzer Abstecher auf Europas größte Wanderdüne (Dune du Pilat) oder der Surferort Biarritz und Geheimtipp Saint Jean de Luz sind definitiv die Reise wert. Von Maut wird man hier leider auch nicht verschont – aber wenigstens bekommt man entlang dieser Strecke einiges geboten.
Eine Alternative zur Westküste wäre eine Route über die Schweiz, die – wer hätt’s gedacht – ebenfalls Maut mit sich bringt, aber eben auch einen einzigartigen Abstecher in die Alpen, der die zusätzlichen Kosten wohl wieder wett macht.
Die Günstige – wer Zeit und Geduld mit sich bringt
Wer nun wirklich keine Eile hat und bares Geld sparen möchte, der bittet sein Navi Mautstraßen zu vermeiden. Das spart einiges in der Urlaubs- oder Umzugskasse ein, kostet aber mehrere Stunden Fahrtzeit extra.
Wer nun aber die Zeit hat, Ortsdurchfahrten, Landstraßen und Umwege nicht scheut, der schlängelt sich geschickt durch Luxemburg (mautfrei) und durch Frankreich vorbei an Mautstraßen bis nach Spanien.
Und das Beste? Entlang der Strecke gibt es ebenfalls unzählige schöne Stopps, die man bei Vollspeed auf der Autobahn nicht mal erahnen kann. Also auf geht’s, diese Route hat einiges zu bieten.
Da Spanien eben nicht gerade um die Ecke ist, sollte man sich vorab im Klaren sein, wie man die Kilometer am besten und sichersten meistert – ob effizient, aber teuer oder mit ein paar schönen Zwischenstopps entlang des Weges. Das Wichtigste ist: Kommen Sie sicher an!
Nachhaltiger Tipp: Wer noch ein Plätzchen frei im Auto hat, kann seine (Teil-)Strecke über Plattformen für Mitfahrgelegenheiten bzw. Fahrgemeinschaften anbieten – denn ob Spritkosten oder Stauzeiten – geteiltes Leid ist halbes Leid.
























































