Drogenhandel in Marbella
Die spanische Guardia Civil hat im Rahmen der sogenannten Operación Ondas eine kriminelle Organisation zerschlagen, die von Marbella aus Drogen in mehrere EU-Länder verschickte. Neun Personen wurden festgenommen, drei davon in Spanien.
Nach Angaben der Guardia Civil bestand die Gruppe aus niederländischen und venezolanischen Staatsbürgern mit Sitz in Marbella.
Die Täter versteckten Marihuana in Styropor-Kühlboxen und versandten diese über internationale Paketdienste an Empfänger in Polen, Deutschland, Belgien, Luxemburg, Frankreich und Italien. Als Absenderdaten nutzten sie erfundene Angaben.
Im Zuge der Operation wurden sechs Hausdurchsuchungen durchgeführt, drei davon in Spanien, je eine in Polen, Belgien und Italien. Die Ermittler stellten 17 Pakete sicher und beschlagnahmten insgesamt 47,58 Kilogramm Marihuana, 8,3 Kilogramm Haschisch sowie 23.000 Euro Bargeld.
Die neun Festgenommenen werden der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung sowie des Drogenhandels beschuldigt. Die drei in Spanien verhafteten Personen wurden dem Untersuchungsgericht Marbella vorgeführt, das ihre Untersuchungshaft anordnete.
An der Operation beteiligt waren die Kriminalpolizeieinheit der Guardia Civil Málaga sowie die belgische und polnische Polizei und die italienischen Carabinieri.
Quellen: El Español Málaga, Cadena SER
























































