Andalusiens Strände zur Semana Santa: Wasserqualität ist in Ordnung

Wasserqualität Strände Andalusien

Die andalusische Gesundheitsbehörde hat die Badegewässer entlang der andalusischen Küste vor der Semana Santa unter die Lupe genommen.

Demnach entspricht die Wasserqualität in den meisten Bereichen den gesetzlichen Vorgaben, wie die Behörde nach einem außerordentlichen Messprogramm mitteilt.

368 Proben wurden an 357 Kontrollpunkten in 278 Badezonen und 62 Gemeinden genommen. Untersucht wurden mikrobiologische Parameter wie Escherichia coli und intestinale Enterokokken sowie sichtbare Faktoren wie Wassertrübung, Plastikabfälle oder Algenbefall.

Das Programm wird jedes Jahr vor Ostern durchgeführt – außerhalb der offiziellen Badesaison, die vom 1. Juni bis 30. September läuft.

Málaga: zwei Auffälligkeiten

In der Provinz Málaga wurden 99 Messpunkte in 87 Stränden und 14 Gemeinden überprüft. Die Ergebnisse sind überwiegend positiv.

Auffälligkeiten gab es jedoch an zwei Stellen: in der Gemeinde Málaga (Badezone Campo de Golf) und in Torremolinos (Strand Los Álamos). Dort deuten die Befunde auf eine Einleitung hin, die laut Behörden derzeit behoben wird.

Cádiz: Auswirkungen der Stürme

In Cádiz wurden 84 Proben an 79 Punkten in 58 Stränden und 16 Gemeinden entnommen. Einzelne Überschreitungen verzeichneten der Strand Bajo de Guía-Bonanza in Sanlúcar de Barrameda, La Cachucha in Puerto Real sowie Levante-Santa Bárbara Oeste in La Línea de la Concepción.

Als Ursachen nennt die Behörde Stürme, Abschwemmungen durch Flüsse und den Überlauf der Kanalisation. Am Strand Caños de Meca bei Barbate war eine Probenahme wegen sturmbedingt gesperrter Zugänge nicht möglich.

Strände in Almería, Granada, Huelva

In Almería (91 Proben bei 78 Stränden) lagen die mikrobiologischen Werte im Normbereich, allerdings wurden stellenweise Makroalgen, Plastikrückstände und Wassertrübungen festgestellt.

In Granada waren alle 38 Messpunkte in 32 Badezonen unauffällig – eine kurzzeitige Anomalie am Strand La Herradura bei Almuñécar gilt als bereits behoben.

Die Provinz Huelva schnitt am besten ab: 50 Proben an 25 Stränden in 9 Gemeinden ohne jegliche Beanstandung.

Die betroffenen Gemeinden wurden über die festgestellten Mängel informiert. Die Behörde betont, dass die Ergebnisse als Frühwarnsystem dienen und die Kommunen bis zum Start der offiziellen Saison Abhilfemaßnahmen eingeleitet haben müssen.

Der vollständige Bericht ist auf der Webseite der Consejería de Sanidad, Presidencia y Emergencias der andalusischen Landesregierung abrufbar.

Quelle: Junta de Andalucía

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