Bars Costa del Sol
Fuengirola, Torremolinos und Marbella gehören zu den spanischen Orten mit der höchsten Dichte an Bars. Das geht aus der interaktiven „Mapa de Bares“ der Beratungsfirma Accumin hervor, die zur Immobilienbewertungsgesellschaft Tinsa gehört.
Demnach liegt Fuengirola mit 15,7 Lokalen pro 1.000 Einwohner auf Platz fünf im landesweiten Ranking der Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern, Torremolinos belegt Rang acht (10,3) und Marbella Platz neun (9,9).
Die Analysten führen diese hohe Zahl an Gaststätten auf die starke touristische Prägung der drei Küstenstädte zurück. Als Bar gilt in der Auswertung jedes Lokal, in dem man einen Kaffee oder ein Bier trinken kann – also auch Cafeterías, Eisdielen oder Restaurants.
Laut Accumin leben in Fuengirola rund 85.600 Menschen, die sich 981 Bars teilen. In Torremolinos sind es 734 Lokale bei 70.920 Einwohnern, in Marbella 1.577 bei rund 159.000 Personen.
Spitzenreiter im spanienweiten Vergleich ist Calvià auf Mallorca mit 15,3 Bars pro 1.000 Einwohner, gefolgt von Ibiza (14,7), San Bartolomé de Tirajana auf Gran Canaria (14,5) und Benidorm (13,2).
Unter den großen Städten führt Barcelona mit 7,7 Bars pro 1.000 Einwohner, gefolgt von Valencia (6,6), Madrid (6,3) und Sevilla (6). Málaga-Stadt liegt mit 4,3 Bars pro 1.000 Einwohner deutlich darunter.
In ländlichen Gebieten wie Teilen von Soria oder Palencia gibt es dagegen immer mehr Gemeinden ohne einziges Lokal – ein Zeichen für die wachsende Landflucht.
„Wo es viele Bars gibt, herrscht Leben, Gemeinschaft und Tourismus. Wo keine sind, hinterlässt die Entvölkerung ihre Spuren“, sagt Accumin-Manager Gerardo Raido.
Quellen: Opinion de Málaga, Diario SUR





















































