Lebenserwartung in Málaga steigt weiter – Frauen werden im Schnitt 85 Jahre alt

In fünf Jahrzehnten ist die durchschnittliche Lebenserwartung in der Provinz um mehr als zehn Jahre gestiegen, während die Geburtenrate sich halbiert hat

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Lebenserwartung in Málaga

Die Lebenserwartung in der Provinz Málaga hat in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich zugenommen. Nach aktuellen Zahlen des spanischen Statistikamts INE erreichte sie im Jahr 2024 durchschnittlich 83,1 Jahre – rund elf Jahre mehr als 1975.

Männer können heute mit über 80 Lebensjahren rechnen, Frauen im Schnitt mit 85,2. Damit liegt Málaga leicht über dem andalusischen Durchschnitt und knapp unter dem gesamtspanischen Wert.

Zum Vergleich: In Deutschland beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung laut Statistischem Bundesamt rund 81,2 Jahre – Männer erreichen im Schnitt 78,9, Frauen 83,4 Jahre.

Auch die Lebenserwartung nach dem 65. Lebensjahr hat deutlich zugenommen: Während sie 1975 bei 14,2 Jahren lag, beträgt sie laut INE aktuell 21,1 Jahre. Frauen leben nach dem 65. Geburtstag durchschnittlich 22,7 Jahre länger, Männer etwa 19,4 Jahre.

Geburtenrate geht stark zurück

Parallel zu dieser Entwicklung ist die Geburtenrate stark zurückgegangen. 1975 kamen in Málaga 20,6 Kinder pro 1.000 Einwohner zur Welt, 2024 nur noch 6,6. Damit liegt die Provinz im Mittelfeld der andalusischen Regionen.

Laut dem andalusischen Statistikamt Instituto Andaluz de Estadística befindet sich Spanien weiterhin unter den europäischen Ländern mit der niedrigsten Geburtenrate – rund 1,2 Kinder pro Frau.

Die demografische Alterung zeigt sich deutlich in der Bevölkerungsstruktur: Das Durchschnittsalter in Málaga beträgt mittlerweile 43,3 Jahre (Spanien: 44,4).

Noch 1975 lag es bei knapp 31 Jahren. Die Provinzen Zamora und Ourense bilden mit über 51 Jahren den oberen Rand, während Almería mit gut 41 Jahren die jüngste Bevölkerung hat.

Stabil geblieben ist die Sterberate, die 2024 bei 7,7 Todesfällen je 1.000 Einwohner lag. Damit bewegt sich Málaga leicht unter dem spanischen Durchschnitt (8,5). Nur während der Pandemiejahre 2020 bis 2022 verzeichnete die Provinz kurzzeitig höhere Werte.

Der langfristige Trend ist eindeutig: weniger Geburten, höhere Lebenserwartung, zunehmendes Durchschnittsalter.

Spanien befindet sich laut INE und dem europäischen Statistikamt Eurostat in einer fortgeschrittenen Phase des demografischen Wandels – mit einer immer älteren, aber auch gesünderen Bevölkerung.

Quellen: Instituto Nacional de Estadística (INE), Diario SUR, Cadena SER

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