Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Andalusien und Madrid wird wieder aufgenommen

AVE von Málaga nach Sevilla
Renfe-Bahnhof in Málaga.

Ave Andalusien Madrid

Fast einen Monat nach dem Zugunglück bei Adamuz ist der Hochgeschwindigkeitsverkehr zwischen Madrid und Andalusien seit Dienstag wieder freigegeben.

Nach Abschluss der Reparaturarbeiten und umfangreichen Sicherheits- und Signaltests hat der Infrastrukturbetreiber Adif die Strecke wieder für den Verkehr geöffnet.

Der spanische Banhbetreiber Renfe teilte mit, dass die Verbindungen Madrid–Sevilla, Madrid–Cádiz, Madrid–Granada sowie der Alvia-Zug Madrid–Granada–Almería wieder regulär verkehren.

Auf der Strecke Madrid–Huelva wird die erste Fahrt teilweise durch Busse zwischen Córdoba und Huelva ersetzt, danach sollen alle Züge planmäßig fahren.

Die Verbindung Málaga-Madrid bleibt voraussichtlich bis Anfang März eingeschränkt. Grund sind Verzögerungen bei den Arbeiten von Adif nach einem Erdrutsch an einer Stützmauer. Ab Mittwoch, den 18. Februar, setzt Renfe zwischen Antequera und Málaga einen Busersatzverkehr ein.

Auch die privaten Bahnbetreiber Iryo und Ouigo nehmen den Betrieb auf der Verbindung Madrid–Sevilla wieder auf.

Iryo bietet 14 tägliche Fahrten an, jeweils sieben pro Richtung. Ouigo startet ebenfalls schrittweise. Zunächst sind sechs tägliche Verbindungen zwischen Madrid und Sevilla vorgesehen.

Quellen: Renfe, ABC, Málaga HOY, Cadena SER

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