Die spanische Nationalpolizei hat in Málaga eine Angestellte einer Parfümerie festgenommen. Die Frau soll Bankdaten mehrerer Kundinnen heimlich notiert und deren Kartencodes unbefugt genutzt haben, um persönliche Schulden bei einem Finanzunternehmen zu tilgen.
Der Gesamtschaden beläuft sich laut Ermittlern auf mehr als 3.000 Euro. Unter den Opfern befindet sich eine über 90 Jahre alte Frau.
Wie die Provinzpolizeidirektion mitteilte, liegen bislang drei Anzeigen vor. Ermittler der Stadtteildienststelle Centro in Málaga übernahmen den Fall, nachdem mehrere Frauen verdächtige Abbuchungen auf ihren Konten festgestellt hatten.
Alle Belastungen wurden demselben Finanzinstitut zugeordnet, das mit einem Großkaufhaus verbunden ist.
Bei der weiteren Auswertung der Kontobewegungen stellten die Beamten einen gemeinsamen Nenner fest: Sämtliche Betroffenen waren Kundinnen derselben Parfümerie im Stadtzentrum und hatten dort mit Karte bezahlt.
Die Verdächtige soll ihre enge Beziehung zu Stammkundinnen ausgenutzt haben.
Mit Ablenkungsmanövern und unter dem Vorwand, eine Zahlung abzuwickeln, soll sie die Kartendaten notiert haben, um diese anschließend für eigene Zahlungsverpflichtungen zu verwenden. Nach ihrer Identifizierung wurde die Angestellte festgenommen.
Quellen: Diario Sur, Málaga HOY, Policia Nacional




















































