Festnahme nach Raub von Luxusuhren
Die spanische Nationalpolizei hat seit Januar 2026 insgesamt 34 Personen festgenommen, die für 41 gewaltsame Diebstähle hochwertiger Uhren verantwortlich sein sollen.
Die Festnahmen erfolgten überwiegend in Málaga und Marbella, eine Person wurde in Frankreich verhaftet.
Die kriminellen Netzwerke hatten ihren Stützpunkt in Barcelona, von wo aus sie in kleinen Gruppen in verschiedene Teile Spaniens reisten. Neben Málaga und Marbella waren auch Madrid, Alicante, Palma de Mallorca und Ibiza betroffen – allesamt Städte mit hoher Touristendichte und zahlreichen Luxusetablissements.
Die kriminellen Gruppen wurden nach Angaben der spanischen Ermittler mit falschen Dokumenten, Unterkunft und Fahrzeugen ausgestattet. Nach den Taten kehrten sie rasch nach Barcelona zurück, wo die gestohlenen Uhren im Wert von 15.000 bis 100.000 Euro verkauft wurden.
Gezielte Beobachtung der Opfer
Die Täter beobachteten ihre Opfer zunächst gezielt, ehe sie zuschlugen – fast immer mit Gewalt. Für die Flucht war mindestens ein Fahrer zuständig, in einigen Fällen gab es zusätzlich ein drittes Fahrzeug, das die gestohlenen Uhren schnell abtransportierte und die Rückverfolgung erschwerte.
Mützen, Masken, Sonnenbrillen sowie gefälschte Kennzeichen sollten die Identifizierung verhindern.
Die Ermittlungen dauern an und weitere Verhaftungen sind nach Angaben der Behörden nicht ausgeschlossen.
Für die Koordination der Ermittlungen hat die Nationalpolizei eine neue, spezialisierte Einsatzgruppe ins Leben gerufen. Sie soll die Zusammenarbeit verschiedener Polizeieinheiten innerhalb Spaniens und mit ausländischen Behörden intensivieren.
Quellen: Diario SUR, El Mundo, ABC
























































