Die unsichersten Passwörter
Die spanische Policía Nacional hat Nutzer in ganz Spanien, darunter auch in Andalusien, vor der Verwendung besonders unsicherer Passwörter gewarnt.
In einem aktuellen Hinweis nennt die Behörde die fünf schlechtesten und am häufigsten verwendeten Zugangscodes und gibt zugleich Empfehlungen für die Erstellung sicherer Kennwörter.
Angeführt wird das Ranking von der Zahlenreihe „123456“. Diese Kombination zählt laut einem von NordPass erhobenen Ranking zu den am häufigsten genutzten Passwörtern in Spanien und belegt dort den zweiten Platz der gängigsten Zugangscodes.
Ebenfalls weit verbreitet und besonders unsicher sind nach Angaben der Policía Nacional das Wort „admin“, „password“, der Name eines Haustiers oder einer nahestehenden Person sowie ein Name in Kombination mit „123“.
Wie die Polizei in einem Video auf TikTok erläutert, handelt es sich dabei meist um einfache Wörter oder Zahlenfolgen ohne Großbuchstaben oder Sonderzeichen, die von Cyberkriminellen leicht entschlüsselt werden können.
Zwar verlangen viele Institutionen, Marken oder Banken inzwischen bestimmte Mindestanforderungen bei der Passwortvergabe, dennoch würden weiterhin zu einfache Kombinationen verwendet.
Die Behörde betont, dass Passwörter den Zugang zu sozialen Netzwerken, E-Mail-Konten, Streaming-Diensten oder Bankkonten schützen. Entsprechend wichtig sei es, sichere und schwer zu erratende Kennwörter zu verwenden.
Tipp für starke Passwortkombinationen
Eine starke Passwortkombination sollte laut Polizei zwischen acht und zehn Zeichen lang sein, für „einen Roboter unvorhersehbar“ und zugleich für den Nutzer leicht zu merken.
Als praktischen Tipp empfiehlt eine Polizeibeamtin, eine persönliche Sicherheitsphrase zu wählen, die nur der Kontoinhaber kennt.
Anschließend sollten einzelne Buchstaben durch Zahlen oder Symbole ersetzt sowie Groß- und Kleinbuchstaben kombiniert werden.
Zusätzlich rät die Policía Nacional zur Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung. Dabei wird neben dem Passwort ein zusätzlicher Code benötigt, der über eine spezielle App generiert und an das eigene Mobiltelefon gesendet wird.
Erst durch die Eingabe dieses Codes ist ein Zugriff auf das jeweilige Konto möglich.
Quellen: Policía Nacional, Málaga HOY
























































