Semana Santa Reiseverkehr: Spanien erwartet ab heute mehr als 17 Millionen Autofahrten

Die Operación Especial de Tráfico startete am Freitag um 15 Uhr und läuft bis Mitternacht des 6. April.

Verkehr über Ostern in Spanien

Verkehr über Ostern in Spanien

Die spanische Verkehrsbehörde DGT rechnet in der Semana Santa mit über 17 Millionen Fahrten auf Spaniens Straßen und hat dafür eine spezielle Verkehrsoperation eingerichtet.

Die Operación Especial de Tráfico startete am Freitag, den 27. März, um 15 Uhr und läuft bis Mitternacht des 6. April.

Die Operation läuft in zwei Phasen: In der ersten Phase, von Freitagmittag bis Sonntag, den 29. März um 0:00 Uhr, rechnet die DGT mit 4,3 Millionen Fahrten.

Die zweite Phase beginnt am Mittwoch, dem 1. April, und endet in der Nacht zum Montag, den 6. April, der in sieben Regionen Spaniens ein gesetzlicher Feiertag ist, darunter die Balearen, Katalonien und die Region Valencia.

Traurige Bilanz der Osterwoche 2025

Die DGT erinnert an die traurige Bilanz der vergangenen Semana Santa: 27 Menschen kamen bei 26 Verkehrsunfällen ums Leben, acht davon waren Motorradfahrer.

In diesem Jahr sollen verstärkte Kontrollen Schlimmeres verhindern. Eingesetzt werden auf Spaniens Straßen Einheiten der Guardia Civil, mobile und stationäre Radargeräte, Kameras zur Überwachung von Handynutzung und Gurtnutzung sowie Hubschrauber, die den Verkehr aus der Luft überwachen.

Auf stark belasteten Strecken werden Gegenfahrspuren eingerichtet, Alternativrouten ausgeschildert und Bauarbeiten auf Hauptstraßen gestoppt. Der Lkw-Verkehr wird auf bestimmten Strecken und zu Stoßzeiten eingeschränkt.

Wer jetzt unterwegs ist oder plant zu fahren: Die DGT empfiehlt, die Route vorab zu planen, aktuelle Verkehrsinfos über den X-Account @informacionDGT zu verfolgen oder die Hotline 011 anzurufen.

Diese Telefonnummer wurde mit Künstlicher Intelligenz aufgerüstet, erkennt nun auch emotionale Zustände der Anrufer und ist jetzt neben Spanisch auch auf Englisch, Katalanisch, Galicisch und Baskisch erreichbar.

Quellen: DGT, 20 Minutos, El Mundo

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