Die Calle Larios in Málaga gehört zu den teuersten Einkaufsstraßen Spaniens

teuerste Einkaufsstraßen Spanien

Teuerste Einkaufsstraßen in Spanien

Die bekannte Einkaufsstraße Calle Marqués de Larios in Málaga verzeichnet Mieten zwischen 240 und 300 Euro pro Quadratmeter im Monat und eine Leerstandsquote von gerade einmal zwei Prozent. Von 53 Gewerbeflächen steht aktuell nur eine leer.

Damit zählt die Flaniermeile zu den gefragtesten Einzelhandelslagen Spaniens.

Laut dem High Street Report 2025 des Beratungsunternehmens Gesvalt liegt die Stadt Málaga beim Investmentranking für Toplagen hinter Madrid und Barcelona auf Platz drei in Spanien.

Die Mindestrendite an der zentralen Einkaufsstraße Marqués de Larios beträgt 3,5 Prozent, die Maximalrendite 3,75 Prozent. Die Madrider Einkaufsstraße Serrano liegt sogar darunter, bei rund 3 Prozent – dem niedrigsten Wert in ganz Spanien. Niedrige Renditen signalisieren in diesem Kontext hohes Anlegervertrauen und geringe Risikoeinschätzung. Málaga gilt damit als sogenannter „Safe Haven“ für Investoren.

Die Jahresmietpreise an der Calle Larios liegen bei rund 2.600 Euro pro Quadratmeter, mit einem Anstieg von etwa zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Hinter diesen Zahlen steckt eine Besonderheit, die Málaga von anderen spanischen Städten unterscheidet: Die gesamte Calle Larios befindet sich im Besitz von nur vier Eigentümern – und keiner von ihnen hat Verkaufsabsichten.

Dokumentierte Transaktionen gibt es seit Jahren nicht. Während in Barcelona oder Madrid gelegentlich Immobilien in der Toplagen den Besitzer wechseln, ist die Calle Larios für den Markt faktisch eingefroren.

Quellen: Málaga HOY, Andalucía Información

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