Die Nationalpolizei hat in der Nacht auf Sonntag in Marbella einen Mann festgenommen, der zuvor eine spektakuläre Verfolgungsfahrt über zehn Kilometer ausgelöst hatte.
Begonnen hatte alles gegen 23 Uhr am Samstagabend an einem Kontrollpunkt der Nationalpolizei am Kreisverkehr zur Urbanisation Cancelada, im östlichen Teil von Estepona.
Die Beamten hielten einen VW Golf mit einem Fahrer an, baten um die Fahrzeugpapiere – und der Mann gab an, keine dabei zu haben. Als die Polizisten ihn aufforderten, in die Kontrollzone zu fahren, tat er zunächst so, als würde er folgen.
Dann gab er plötzlich Vollgas. Dabei kam er einem der Beamten gefährlich nah. Sekunden später war er auf der Autovía A-7 in Richtung Marbella.
Eine Streifenbesatzung nahm sofort die Verfolgung auf. Auf den folgenden zehn Kilometern lieferte sich der Fahrer mit der Polizei eine Jagd, bei der er durch riskante Fahrmanöver andere Verkehrsteilnehmer gefährdete.
An der Abfahrt Puerto Banús, nahe dem Kaufhaus El Corte Inglés in Marbella, verließ der Mann das Fahrzeug und ließ es in der Nähe der Laderampe stehen.
Zu Fuß versuchte er, über einen nicht für Kunden zugänglichen Bereich ins Innere des Gebäudes zu flüchten. Dort wurde er von Sicherheitsmitarbeitern des Kaufhauses aufgehalten und von einem der verfolgenden Polizisten gestellt.
Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besaß und gegen ihn ein Haftbefehl wegen eines früheren Delikts gegen die Verkehrssicherheit vorlag, ebenfalls wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Quellen: Opinion de Málaga, Málaga HOY, Policia Nacional



























































