Ryanair fliegt Málaga diesen Sommer von 91 Städten an

Vier neue Verbindungen kommen hinzu – die Airline stockt auf 20 stationierte Maschinen auf

Ryanair Málaga Sommer 2026

Ryanair Málaga Sommer 2026

Ryanair baut sein Angebot am Flughafen Málaga-Costa del Sol im Sommer 2026 weiter aus. Die irische Billigfluggesellschaft verbindet den Airport in der Hauptsaison mit insgesamt 91 Städten – genauso viele wie im Vorjahr, aber mit neuen Zielen im Programm.

Neu sind in dieser Saison vier Verbindungen: Katowice in Polen, Košice und Bratislava in der Slowakei sowie Pardubice in Tschechien werden erstmals direkt von Málaga aus angeflogen. Damit stärkt Ryanair seine Präsenz in Ostmitteleuropa und erschließt neue Quellmärkte für die Costa del Sol.

Zahl der wöchentlichen Flüge von und nach Málaga steigt an

Die Airline bietet in diesem Sommer rund 6,6 Millionen Plätze an, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der wöchentlichen Flüge steigt um mehr als 50 auf insgesamt 589. Damit liegt das Wachstum am Flughafen Málaga weit über dem Schnitt des spanischen Ryanair-Netzes, das insgesamt nur um 0,5 Prozent zulegt.

Für das gesamte Jahr 2026 peilt die Airline neun Millionen Passagiere in Málaga an, ein Plus von neun Prozent.

Um diesen Betrieb zu stemmen, stationiert Ryanair zwei zusätzliche Maschinen dauerhaft am Flughafen, womit die Flotte dort auf 20 Flugzeuge anwächst. Das entspricht nach Unternehmensangaben einer Investition von rund zwei Milliarden US-Dollar und soll mehr als 7.300 direkte und indirekte Arbeitsplätze in der Region sichern oder schaffen.

Auch bestehende Verbindungen werden ausgebaut. Städte wie Bologna, Rom, Kopenhagen, Liverpool, Tanger und Lübeck werden künftig häufiger angeflogen, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

Alejandra Ruiz, Ryanair-Sprecherin in Spanien, betonte die besondere Stellung des Standorts: Málaga zeige eine starke Nachfrage, sowohl national als auch international, und gewinne innerhalb des europäischen Netzes weiter an Bedeutung.

Konflikt mit Flughafenbetreiber Aena

Allerdings trübt ein Konflikt das Bild: Ryanair lehnt die geplante Erhöhung der Flughafengebühren durch den staatlichen Flughafenbetreiber Aena um 21 Prozent in den kommenden Jahren strikt ab.

Die Airline warnt, dass höhere Abgaben die Wettbewerbsfähigkeit des spanischen Tourismus gefährden und Kapazitäten in andere europäische Länder verlagern könnten.

Quellen: Ryanair, Cadena SER,Diario SUR, El Economista

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