Der Bürgermeister von Vélez-Málaga, Jesús Lupiáñez (PP), hat am Mittwoch, den 14. Oktober, seinen Rücktritt angekündigt. Er gibt nicht nur das Bürgermeisteramt, sondern auch sein Stadtratsmandat auf. Damit endet seine Amtszeit an der Spitze der Stadtverwaltung.
Bei einer Pressekonferenz bezeichnete Lupiáñez seine Entscheidung als „schmerzhaft“. Nach mehreren Tagen des Nachdenkens und Gesprächen mit seiner Familie, Bürgern und Parteikollegen sei er zu dem Schluss gekommen, dass sein Rückzug angesichts der aktuellen Situation notwendig sei.
Kritik an der Müllgebühr
Lupiáñez räumte ein, dass es in der Bevölkerung Unzufriedenheit mit bestimmten Entscheidungen der Stadtverwaltung gebe. Dazu zählt insbesondere die Müllgebühr. Deren Einführung führte er auf gesetzliche Vorgaben der spanischen Zentralregierung zurück.
Zugleich verteidigte er die Arbeit seines Teams und erklärte, die Steuerbelastung in Vélez-Málaga liege weiterhin unter dem Durchschnitt anderer Gemeinden.
Der scheidende Bürgermeister kritisierte außerdem persönliche Angriffe, Anspielungen auf Familienangehörige von Politikern und Äußerungen, die er als sexistisch gegenüber Parteikolleginnen bezeichnete. „No todo vale“ – nicht alles ist erlaubt –, erklärte Lupiáñez. Er sprach sich für eine Politik aus, die auf Dialog, Vereinbarungen und ein respektvolles Zusammenleben setzt.
Wer künftig für die Partido Popular (PP) das Bürgermeisteramt übernehmen soll, ist noch nicht entschieden. Die Auswahl liege bei der Partei, erklärte Lupiáñez.
Quellen: Cadena SER, Málaga HOY


























































