In Alhaurín de la Torre gibt es bald perfekte Wellen

Wavegarden Cove ist die erste Surflagune ihrer Art in ganz Spanien und wird auf dem Gelände des Golfplatzes Lauro Golf entstehen. Gemeinde hat Genehmigung bekommen.

Surfparks Andalusien
Projektfoto: Ayuntamiento Alhaurín de la Torre.
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Surfen ohne Strand in Alhaurín

Die Gemeinde Alhaurín de la Torre hat grünes Licht für den ersten öffentlich zugänglichen Surfpark Spaniens bekommen. Wavegarden Cove soll das ganze Jahr über die Möglichkeit bieten, perfekte Wellen zu genießen. Der Park soll nach Angaben aus der Gemeinde auf dem Gelände von Lauro Golf entstehen und ist von idealen Surfdestinationen inspiriert. Der Betreiber Wavegarden, welcher seinen Sitz im Baskenland hat, betreibt künstliche Surf-Lagunen auch in Korea, Brasilien, Japan und Australien. In Europa gibt es in England und Wales sowie in der Schweiz vergleichbare Projekte.

„Der Surfpark ist ein einzigartiger Ort, an dem sich jeder mit der Wasserwelt der Wellen vertraut machen  kann,“ heißt es in der Meldung der Gemeinde. Das Wellenbad ist nicht nur für Einheimische gedacht, sondern richtet sich auch an nationale und internationale Surfer und Besucher.

Dank der Wavegarden Cove-Technologie, die eine höhere Wellenfrequenz als frühere Technologien aufweist, wird die Surf-Lagune in der Lage sein, auf ihren 2,2 Hektar bis zu 1.000 Wellen pro Stunde zu erzeugen, die in verschiedene Zonen mit Wellen unterschiedlicher Größe und Stärke unterteilt sind. Dazu werden energieeffiziente Elektromotoren eingesetzt, die einen Teil der Wellenbewegung in Strom umwandeln, der für die Wasseraufbereitung genutzt wird.

Sobald die Stadtverwaltung alle notwendigen Genehmigungen erteilt hat, kann das Projekt in Lauro Golf in Angriff genommen werden. Das Budget beläuft sich auf 14 Millionen Euro und wird von einem Investmentfonds getragen. Es wird mit einer Bauzeit von insgesamt zwei Jahren gerechnet. Der Bürgermeister von Alhaurín de la Torre, Joaquín Villanova, ist sich sicher, dass das neue Projekt seine Gemeinde „in der internationalen Surf-Landschaft positioniert, ohne einen Strand zu haben“ und so ein zusätzliches hochwertiges touristisches Angebot schafft.

Quellen: Ayuntamiento Alhaurín de la Torre, Hosteltur.

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