Das sind 2026 die beliebtesten Vornamen in Spanien

Das Statistikamt INE veröffentlicht die aktuellen Zahlen zu Vor- und Nachnamen – García und Rodríguez führen die Rangliste der Familiennamen an

häufigste Vornamen Spanien

Häufigste Vornamen in Spanien

Das spanische Statistikamt Instituto Nacional de Estadística (INE) hat seine aktuellen Daten zu den häufigsten Vor- und Nachnamen in Spanien veröffentlicht – und die Ergebnisse zeigen: Die klassischen Namen halten sich hartnäckig an der Spitze, auch wenn ihre Träger immer älter werden.

Bei den Frauen führt María Carmen die Rangliste mit 618.622 Personen an, gefolgt von María (543.083) und Carmen (333.187).

Dahinter folgen Ana María (264.987), Laura (259.183), María Pilar (249.947), María Dolores (242.138), Isabel (237.075), Ana (236.862) und María Teresa (236.393).

Bei den Männern ist Antonio der häufigste Vorname in Spanien mit 590.938 Trägern, knapp vor Manuel (525.628) und José (487.678).

Die Top 10 der Männernamen vervollständigen Francisco (426.675), David (372.975), Daniel (310.188), Javier (309.708), Juan (298.933), José Antonio (293.422) und Francisco Javier (282.045).

Bei den Nachnamen steht García unangefochten an erster Stelle: 1.446.937 Menschen in Spanien tragen diesen Familiennamen.

Dahinter folgen Rodríguez (939.214), González (930.137), Fernández (896.725), López (871.380), Martínez (832.396), Sánchez (818.287), Pérez (779.313), Gómez (496.272) und Martín (475.139). Kastilische Nachnamen dominieren das gesamte Ranking.

Welcher Name war wann beliebt?

Die INE-Statistik schlüsselt die beliebtesten Namen auch nach Jahrzehnten auf und zeigt damit den gesellschaftlichen Wandel. Bei den Männern dominierte José in den 1920er, 1930er und 1940er Jahren, Antonio übernahm in den 1950ern und 1960ern.

David war der meistgewählte Name in den 1970ern und 1980ern, Alejandro in den 1990ern und 2000ern – seit 2010 heißt der beliebteste Jungenname Hugo. Bei den Frauen führte María in den 1920ern und 1930ern, dann war María Carmen vier Jahrzehnte lang unschlagbar (1940er bis 1970er).

Laura dominierte in den 1980ern, María kehrte in den 1990ern und 2000ern zurück, und seit 2010 ist Lucía der beliebteste Mädchenname.

Namen, die verschwinden – und Namen, die kommen

Besonders aufschlussreich ist das Durchschnittsalter der Namensträger: Es zeigt, welche Namen aussterben und welche gerade erst auftauchen.

Die ältesten Frauennamen sind Acracia (87,4 Jahre im Schnitt), Fraternidad (86,7) und Crescenciana (83,7) – Namen, die kaum noch vergeben werden und deren Trägerinnen meist hochbetagt sind. Bei den Männern führen Frumencio (80,6), Valerico (79) und Basilides (77).

Am anderen Ende der Skala stehen Namen, die in Spanien so neu sind, dass ihre Träger im Schnitt kaum ein Jahr alt sind. Oussaid und seine Schreibvarianten Usayd, Ossaid und Osaid tauchen in der Statistik erstmals auf, ein Zeichen dafür, dass diese Namen mit der nordafrikanischen Einwanderung nach Spanien gekommen sind.

Bei den Mädchen sind Zoe Aitana und Caeli (je 3,3 Jahre Durchschnittsalter) sowie Sanem und María Cataleya (3,4 Jahre) die jüngsten Namen in der Rangliste.

Quelle: Málaga Hoy

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