Waldbrand Igualeja bei Ronda
Die Lage beim Waldbrand in Igualeja, rund 20 Kilometer westlich von Ronda gelegen, bleibt angespannt. Die andalusische Landesregierung hat am Sonntag die Notfallphase des Waldbrandprogramms Plan Infoca ausgerufen.
Grund ist die Entwicklung des Feuers, das am Samstagabend nahe dem Aussichtspunkt Mirador de Igualeja ausgebrochen ist.
Der Einsatz in dem Dorf wurde im Laufe des Tages deutlich verstärkt. Nach den jüngsten Angaben sind inzwischen 170 Waldbrandbekämpfer und 22 Luftfahrzeuge im Einsatz.
Der starke Wind erschwert die Löscharbeiten, nach Angaben des andalusischen Vizepräsidenten Antonio Sanz entfernt sich das Feuer derzeit jedoch von bewohnten Gebieten.
Igualeja bleibt vorsorglich abgeriegelt. Die Bewohner sollen in ihren Häusern bleiben, Türen und Fenster geschlossen halten und unnötige Wege vermeiden.
Auch in Parauta wurde wegen der Entwicklung des Feuers inzwischen eine Einschließung angeordnet. Dort wurde die Bevölkerung zudem per ES-Alert über die Situation informiert.
Mehrere Straßen sind gesperrt. Betroffen ist unter anderem die MA-7304 zwischen Kilometer 0 und 7 bei Parauta. Auch die sogenannte Straße del Coto zwischen der MA-7300 und der A-397 ist wegen der Löscharbeiten nicht befahrbar.
In der Nacht musste außerdem vorsorglich ein Wohnhaus mit drei Personen geräumt werden. Zwei Verkaufsstellen und eine Tankstelle in der Umgebung wurden ebenfalls vorsorglich evakuiert. Die Brandursache ist noch nicht geklärt, die Ermittlungen laufen.
Quellen: Junta de Andalucía/Plan Infoca, Diario SUR, Málaga HOY
























































