Die Bauarbeiten für das neue Krankenhaus von Málaga beginnen Ende Januar 2026. Das gab Antonio Sanz, andalusischer Minister für Gesundheit und Präsidentschaft, bekannt.
Der Auftrag im Wert von 543,3 Millionen Euro ging an die Arbeitsgemeinschaft Sando-OHLA-Vialterra. „Es wird das größte Gesundheitsbauprojekt der letzten Jahrzehnte“, sagte Sanz.
Der neue Komplex umfasst 815 Zimmer, 80 Intensivbetten, 48 OP-Säle, 31 Notfall- und acht Pflegekonsultationen, 61 Beobachtungsbetten sowie 158 Arzt- und 38 Pflegezimmer. Zudem sind Lehr- und Forschungsbereiche vorgesehen.
Das Krankenhaus soll die medizinische Versorgung in Málaga deutlich entlasten und Wartezeiten verkürzen.
Sanz betonte, Málaga befinde sich in einer „entscheidenden Phase“ des Gesundheitswesens. Die Junta de Andalucía setze auf strategische Infrastrukturprojekte, „die die Provinz an die Spitze modernster Behandlungsmethoden führen“.
So soll auch die Erweiterung des Universitätsklinikums Costa del Sol bis Mai 2026 vollständig abgeschlossen sein.
Darüber hinaus kündigte Sanz an, dass die Junta die Gesundheitsversorgung der Provinz mit fast 1.000 zusätzlichen Fachkräften stärkt. Das entspricht rund einem Viertel des landesweiten Personalzuwachses, den die andalusische Landesregierung im Oktober beschlossen hat.
Für 2026 sind laut Sanz Investitionen von mehr als 91 Millionen Euro in weitere Gesundheitsprojekte in der Provinz Málaga geplant. Dazu zählen neue Gesundheitszentren in Rincón de la Victoria, Nerja und Antequera.






















































