Zwei Wochen nach Beginn des Konflikts im Nahen Osten hat Spanien 7.000 seiner Staatsbürger aus der Region zurückgeholt.
Das spanische Außenministerium unter Minister José Manuel Albares spricht von der größten Evakuierungsoperation, die Spanien je durchgeführt hat.
Als der Konflikt am 28. Februar ausbrach, befanden sich mehr als 31.000 Spanier im Nahen Osten – die größte Gemeinschaft davon in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
„Unser Ziel ist es, jeden Spanier zurückzuholen, der das wünscht: Wir lassen keinen zurück“, erklärte Albares. Alle Evakuierungskanäle seien weiterhin offen, mit Ausnahme des Iran, wo die Operation letzten Samstag erfolgreich abgeschlossen wurde. Gleichzeitig wurde die spanische Botschaft in Teheran geschlossen.
Seitdem wurden neun Landoperationen durchgeführt: unter anderem zweimal von Iran nach Baku, je einmal von Jerusalem nach Jordanien und von Tel Aviv nach Kairo, sowie mehrfach von Bahrain und Kuwait nach Riad.
Zusätzlich flogen drei Militärmaschinen der spanischen Streitkräfte spanische Staatsangehörige nach Muscat aus, der Hauptstadt von Oman. Ein vierter Flug nach Riad ist geplant, um Spaniern in Katar die Ausreise zu ermöglichen.
Das Krisentelefon des Außenministeriums hat bisher mehr als 6.000 Anrufe beantwortet. Botschaftsmitarbeiter besuchten Hotels, Kreuzfahrtschiffe und Krankenhäuser, um Landsleute zu unterstützen und zu informieren. Von allen Betroffenen wurden Standort sowie besondere Bedürfnisse erfasst.
Um die Hilfe zu verstärken, wurden die Botschaften in den am stärksten betroffenen Ländern mit zusätzlichem Personal verstärkt: die Botschaft in den Emiraten mit zwei Diplomaten, die in Oman mit drei und die in Saudi-Arabien mit vier weiteren Mitarbeitern. Auch für das Honorarkonsulat in Sri Lanka werden Verstärkungen vorbereitet.
Die Reisehinweise für zwölf Länder der Region – darunter Israel, Palästina, Libanon, Kuwait, die Emirate und den Irak – wurden seit Konfliktbeginn mehrfach aktualisiert.
Albares rief alle betroffenen Spanier auf, die Kanäle der Botschaften und deren Social-Media-Auftritte engmaschig zu verfolgen.
























































