Die Provinz Málaga erlebt in dieser Woche eine neue Hitzewelle. Die spanische Wetterbehörde Aemet hat für die westliche Costa del Sol, die Stadt Málaga und das Guadalhorce-Tal eine gelbe Warnstufe wegen hoher Temperaturen ausgerufen.
Am Dienstag, den 14. Juli, werden in großen Teilen der Provinz bis zu 37 Grad erwartet. Verantwortlich dafür ist eine sogenannte Hitzekuppel: ein starkes Hochdrucksystem in großer Höhe, das zwischen dem 13. und 19. Juli wie ein Deckel über der Atmosphäre wirkt, die Luft zusammenpresst und die Temperaturen dauerhaft steigen lässt.
Die wichtigsten Wettermodelle gehen davon aus, dass sich diese atmosphärische Blockade in der kommenden Woche über dem spanischen Festland verstärkt.
Das Wetterportal Meteored erklärt, dass dadurch zusätzlich sehr warme Luft afrikanischen Ursprungs herangeführt wird, die für bewölkte Himmel sorgt.
Bereits am Montag erreicht die Provinz Málaga Höchstwerte von 35 Grad bei einem Minimum von 20 Grad. Für Dienstag gilt die gelbe Warnstufe von Aemet, mit Temperaturen bis 37 Grad. Der Mittwoch verläuft nach aktuellen Prognosen ähnlich.
Am Donnerstag und Freitag steigen die Temperaturen weiter an. Mit Höchstwerten von 38 bis 39 Grad müssen sich die Menschen in der Region vor der Hitze schützen, die Minimaltemperaturen sinken nicht unter 25 Grad. Tropennächte erschweren erneut das Schlafen.
Der Himmel bleibt die gesamte Woche über größtenteils klar oder nur leicht bewölkt. Leichte Winde und die vorherrschenden Bedingungen sorgen dafür, dass sich die Hitze sowohl an der Küste als auch im Guadalhorce-Tal hält.
Ob dieses Wetterereignis offiziell als neue Hitzewelle eingestuft wird, ist noch nicht sicher. Die Modelle stimmen jedoch darin überein, dass die Hitzekuppel die Temperaturen in dieser Woche auf sehr hohem Niveau hält, eine spürbare Abkühlung ist kurzfristig nicht in Sicht.
Quellen: Diario SUR, Málaga HOY, Aemet


























































