Bürgermeister von Málaga
Der Bürgermeister von Málaga, Francisco de la Torre, wird bei den Kommunalwahlen am 23. Mai 2027 erneut als Spitzenkandidat der PP (Partido Popular) antreten.
Das bestätigte der Politiker am Montag bei einem Pressetermin. Es ist bereits die siebte Kandidatur in Folge, seit De la Torre im Mai 2000 das Amt von Celia Villalobos übernahm, die damals von José María Aznar zur Gesundheitsministerin berufen wurde.
Zur Wahl im kommenden Jahr wird De la Torre 84 Jahre und rund ein halbes Jahr alt sein, er wurde im Dezember 1942 geboren. In den bisherigen Wahlen als Spitzenkandidat, 2003, 2007, 2011 und 2023, gewann er jeweils die absolute Mehrheit.
2015 und 2019 musste er dagegen mit der Partei Ciudadanos paktieren. Insgesamt hat De la Torre seit der Amtsübernahme sechs Wahlen gewonnen, vier davon mit absoluter Mehrheit.
Bei den Kommunalwahlen 2023 hatte De la Torre mit 17 Sitzen und rund 117.000 Stimmen, knapp 49 Prozent, die absolute Mehrheit erreicht.
Erstmals lässt der Bürgermeister offen, ob er die komplette vierjährige Amtszeit bis 2031 durchhalten wird. Bislang hatte er stets betont, eine Kandidatur nur mit der Zusage anzutreten, vier volle Jahre im Amt zu bleiben.
Nun deutete er an, dass sein Nachfolger bereits auf der nächsten Liste stehen solle. Als mögliche Nachfolgekandidaten werden in politischen Kreisen die amtierende Wirtschaftsministerin der andalusischen Landesregierung, Carolina España, der PP-Vizegeneralsekretär und Abgeordnete Elías Bendodo sowie die Málaga-Parteivorsitzende Patricia Navarro gehandelt.
Dienstältester Bürgermeister in großen spanischen Städten
De la Torre gilt als dienstältester Bürgermeister unter den großen spanischen Städten. Landesweit länger im Amt ist lediglich der Bürgermeister von Pontevedra, Miguel Anxo Fernández von der galicischen Partei BNG, der sein Amt bereits 1999 antrat.
Als Begründung für seine erneute Kandidatur nannte De la Torre das Gefühl, weiterhin nützlich zu sein.
Seine Amtszeit wird vor allem mit der strategischen Ausrichtung Málagas auf Kultur, Tourismus und Technologie verbunden, in deren Zuge unter anderem eine Dependance des Pariser Centre Pompidou sowie eine Google-Niederlassung in die Stadt kamen.
Die Ankündigung erfolgt wenige Tage vor einer Veranstaltung der PP-Bundesebene am 18. Juli in Galicien, bei der die Kandidaten für die großen spanischen Städte vorgestellt werden sollen.
Quellen: Málaga HOY, Diario SUR


























































