In der Nacht auf Freitag hat ein Erdbeben der Stärke 3,5 weite Teile der Provinz Granada erschüttert und war bis in die Axarquía an der Costa del Sol zu spüren.
Das spanische Geografische Institut IGN registrierte den Erdstoß um 6.06 Uhr morgens. Das Epizentrum lag östlich von Jayena, einer Gemeinde in der Comarca Alhama, einer Region, in der seismische Aktivität keine Seltenheit ist. Der Bebenherd befand sich in einer Tiefe von zwölf Kilometern.
Weder in Granada noch in Málaga wurden Personen- oder Sachschäden gemeldet. Der andalusische Notfalldienst EMA 112 nahm in den Minuten nach dem Beben Meldungen aus zahlreichen Gemeinden entgegen – aus Padul, Ogíjares, Escúzar und Alhama in der Provinz Granada sowie aus Torrox, Vélez-Málaga und Nerja an der Costa del Sol.
Insgesamt soll das Beben in mehr als fünfzig Ortschaften wahrgenommen worden sein.
Die Gegend um Jayena ist seismisch aktiv: Im Februar hatte es dort bereits ein Beben der Stärke 3,2 gegeben, am 13. April eines der Stärke 2,8 bei Santa Fe und am 10. April eines der Stärke 2,2 bei Morelábor.
Quellen: Ideal de Granada, EMA 112, IGN

























































