Tanklaster brennt auf AP-7 bei Benahavís, zwei Menschen sterben, fünf Verletzte

AP-7 Unfall Benahavís
Foto: Junta de Andalucía

Ein Tanklaster ist am Montagabend auf der Mautautobahn AP-7 bei Benahavís in Brand geraten. Der Unfall ereignete sich gegen 17.15 Uhr bei Kilometer 1069, in Höhe der Brücke über den Fluss Guadalmansa.

Ein Geländewagen war zuvor mit einer Panne auf dem Seitenstreifen liegengeblieben. Ein Abschleppwagen und ein Taxi hatten dort bereits gehalten. Der mit rund 35.000 Litern Kraftstoff beladene Tanklaster erfasste seitlich alle drei Fahrzeuge.

Der Fahrer verlor die Kontrolle über den Lastwagen, der umkippte und Feuer fing. Das Führerhaus löste sich vom Tank und stürzte etwa 30 Meter tief einen Abhang hinunter, wo es weiterbrannte.

Nach Angaben der Behörden starben zwei Menschen: der Fahrer des Tanklasters und eine ältere Frau, die sich im Taxi befand. Fünf weitere Personen wurden schwer verletzt, darunter die Fahrer von Abschleppwagen und Taxi sowie zwei Minderjährige. Eine Person wurde mit Kreislaufstillstand per Hubschrauber in das Krankenhaus Punta Europa in Algeciras gebracht.

Im Einsatz waren die Provinzfeuerwehr von Málaga, die Verkehrspolizei der Guardia Civil, die Ortspolizei von Benahavís sowie Rettungsdienste.

Die AP-7 war zunächst in beide Richtungen gesperrt. Richtung Cádiz wurde der Verkehr am Dienstag um 6.30 Uhr wieder freigegeben, Richtung Málaga blieb zunächst eine Fahrspur gesperrt. Kurz vor 8 Uhr war die Autobahn vollständig frei.

Quellen: Junta de Andalucía, Málaga HOY, Diario SUR

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