Astronomische Ereignisse Spanien 2026
2026 ist ein Jahr für Sterngucker und Hobby-Astronomen, denn am Himmel wird in diesem Jahr so einiges geboten: eine Planetenparade, ein Supermond, Nächte mit Sternschnuppen und zahlreiche weitere Ereignisse spielen sich am Nachthimmel ab.
Und erstmals seit 1999 schiebt sich der Mond vor die Sonne, so dass diese fast völlig verdeckt ist.
Planetenparade am 28. Februar
Los geht es am 28. Februar mit einer Planetenparade, bei der Jupiter, Uranus, Saturn, Neptun, Venus und Merkur in einer Reihe zu sehen sind – so nahe zusammen, wie man sie nur selten erblickt.
Etwa 30 bis 60 Minuten nach Sonnenuntergang kann man die sechs Planeten weltweit sehen, wobei Uranus und Neptun aufgrund ihres schwachen Leuchtens nur durch ein Teleskop sichtbar sind.
Der Meteorstrom der Lyriden, der immer im Frühjahr auftritt und für vermehrte Sternschnuppenschwärme sorgt, wird den Höhepunkt möglicher Sternschnuppensichtungen in diesem Jahr am 22. April und drei Nächte um dieses Datum herum erreichen. Die beste Sicht hat man von der Nordhalbkugel der Erde aus zur Morgendämmerung.
Als ‚Blue Moon‘ wird der zweite Vollmond innerhalb eines Monats bezeichnet. Das ist in 2026 nur einmal der Fall, und zwar im Mai. Am späten Abend des 31. Mai ist der ‚Blue Moon‘ weltweit sichtbar.
Allerdings handelt es sich hier um den kleinsten Vollmond des Jahres, da der Mond zu dieser Zeit noch sehr weit von der Erde entfernt steht. Weil er somit kleiner wirkt als sonst, wird er auch als ‚Mikromond‘ bezeichnet.
Ein spezielles Planetenevent im Juni ist die enge Verbindung von Venus und Jupiter. Die beiden am meisten leuchtenden Planeten am Himmelszelt erscheinen im Juni nur eine Hand breit voneinander entfernt und können ohne Teleskop gesichtet werden.
Im Juli und August haben Sternschnuppen Hochsaison
Im Juli und August haben Sternschnuppen Hochsaison. Der Meteorschauer der Perseiden sorgt vom 17. Juli bis zum 24. August dafür, dass besonders viele Sternschnuppen am Himmel zu sehen sind. Die meisten kann man in der Nacht vom 12. auf den 13. August sichten, wobei von rund 30 bis 50 pro Stunde die Rede ist.
In der Zeit von 1 bis 4 Uhr morgens sind Beobachtungen am wahrscheinlichsten. Die lauen Sommernächte bieten sich an, um die ganze Nacht unter freiem Himmel zu verbringen, um den Sternenhimmel zu genießen und besonders viele Sternschnuppen zu sichten.
Sonnenfinsternis von Spanien aus am 12. August
Von Spanien, Grönland und Island aus ist am 12. August eine totale Sonnenfinsternis zu sehen. Und auch von Deutschland aus kann diese fast gänzlich beobachtet werden (je nach Standort bis zu 90 Prozent), was zum letzten Mal im Jahr 1999 der Fall war.
Bei einer totalen Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond vor die Sonne und verdunkelt sie für einen kurzen Moment.
Eine Mondfinsternis kommt im Jahr 2026 sogar gleich zweimal vor: am 3. März und am 28. August – allerdings wird die im März von Europa aus nicht zu sehen sein. Im August hingegen kann die partielle, mit bis zu 96 Prozent fast totale Verdunkelung des Mondes am frühen Morgen gegen 6.12 Uhr beobachtet werden.
Im Zeitraum vom 2. Oktober bis zum 7. November sorgt der weltweit sichtbare Meteorstrom der Orioniden für ein vermehrtes Auftreten von Sternschnuppen, wenn auch zahlenmäßig weniger als es bei den Perseiden der Fall ist. Der Höhepunkt der Orioniden soll in der Nacht auf den 22. Oktober sein.
Die meisten Chancen zur Beobachtung von Sternschnuppen bestehen in den frühen Morgenstunden an einem Ort mit geringer Lichtverschmutzung.
Der Meteorstrom der Geminiden hat vom 13. bis 14. Dezember seinen Höhepunkt. Um die berühmten ‚grünen‘ Meteore am Himmel zu beobachten, sollte man sich kurz nach Mitternacht nach draußen begeben.
Zum Abschluss des Jahres wartet das Himmelszelt an Heiligabend noch mit einem Supermond auf. Am 24. Dezember ist der Mond der Erde besonders nahe, weshalb er auch deutlich größer erscheint. Während die durchschnittliche Entfernung 384.000 Kilometer beträgt ist der Mond an Heiligabend nur 356.740 Kilometer von der Erde entfernt.
Bedeutende astronomische Ereignisse 2026 im Überblick
- Februar: Planetenparade
- März: totale Mondfinsternis (am besten sichtbar in Nordamerika)
- Um den 22. April: Meteorstrom der Lyriden
- 31. Mai: Blue Moon
- Juni: enge Konjunktion von Venus und Jupiter
- 12. bis 13. August: Höhepunkt des Meteorschauers der Perseiden
- 12. August: totale Sonnenfinsternis (sichtbar von Spanien, Grönland, Island)
- 28. August: partielle Mondfinsternis
- 21. bis 22. Oktober Höhepunkt des Meteorschauers der Orioniden
- 13. bis 14. Dezember Höhepunkt des Meteorschauers der Geminiden
- 17. Dezember: Supermond
Quellen: www.europapress.es, www.merian.de, www.nw.de






















































