Die Junta de Andalucía und die Gemeindeverwaltung Níjar haben gemeinsam Wohnmobile und Campervans aus sensiblen Küstenbereichen des Naturparks Cabo de Gata-Níjar in der Provinz Almería geräumt.
Umweltbeamte und Lokalpolizei führten die Einsätze durch, wie die Lokalzeitung Ideal de Almería berichtet. Gleichzeitig wurden die Parkplätze an den Stränden El Playazo bei Rodalquilar und Isleta del Moro vorübergehend gesperrt.
Die Behörden begründeten die Maßnahmen mit einer ökologischen Überlastung der Gebiete. Salvador Parra, der Naturschutzbeauftragte des Parks, erklärte, wildes Parken führe zur Verdichtung des Bodens, zur Zerstörung der Dünenvegetation und zu unkontrollierter Müllentsorgung.
Grundlage für die Sperrungen sind der Naturressourcenplan PORN und der Nutzungs- und Managementplan PRUG, die Übernachtungen und Parken außerhalb ausgewiesener Flächen im gesamten Schutzgebiet untersagen.
Bürgermeister José Francisco Garrido von Níjar begrüßte die Zusammenarbeit mit der andalusischen Landesregierung. Neben der Parkplatzkontrolle würden auch die Reinigungseinsätze in den betroffenen Bereichen verstärkt.
Manuel de la Torre, Nachhaltigkeitsbeauftragter der Landesregierung für Almería, betonte, das Ziel sei kein Besuchsverbot, sondern ein nachhaltiger Zugang zum Park. Neben Umweltschäden verursache die unkontrollierte Belegung der Strände durch Wohnmobile auch Probleme für Mobilität und Sicherheit.
Der Naturpark Cabo de Gata-Níjar ist von der UNESCO als Biosphärenreservat ausgewiesen und gilt als eines der bedeutendsten Schutzgebiete im westlichen Mittelmeer. Wohnmobilfahrer sind verpflichtet, ausschließlich offiziell ausgewiesene Stellplätze zu nutzen.
Auch an der Costa del Sol wird inzwischen verstärkt gegen das illegale Parken von Wohnmobilen vorgegangen.
Quellen: Ideal de Almería, Andalucía Información

























































