
Keine Wasserrestriktionen mehr an der Costa del Sol
Zum ersten Mal seit fast fünf Jahren geht die Provinz Málaga ohne Wasserrestriktionen in die Strandsaison.
Die sieben Stauseen der Provinz speichern derzeit rund 580 Kubikhektometer (Hm³) Wasser und sind damit nahezu voll (95,55 Prozent). Noch vor einem Jahr lag der Gesamtstand bei etwa 366 Kubikhektometern, vor zwei Jahren war die Lage kritisch.
Den dramatischsten Wandel erlebt der Viñuela-Stausee in der Axarquía. Anfang 2024 galt er als sogenannter „toter Stausee“ – der Wasserstand war so niedrig, dass kein nutzbares Wasser mehr entnommen werden konnte.
Heute steht er bei über 92 Prozent seiner Kapazität und hält mehr als 150 Kubikhektometer Wasser. Ähnlich drastisch ist die Erholung beim Guadalteba-Stausee, der von 75 auf 152 Kubikhektometer angestiegen ist, sowie beim Guadalhorce-Stausee, der sich von 55 auf 124 Kubikhektometer mehr als verdoppelt hat.
Die drei Stauseen im mittleren Flusslauf des Guadalhorce sowie der Limonero-Stausee in der Provinzhauptstadt Málaga sind praktisch zu 100 Prozent gefüllt. Der Stausee La Concepción, die die westliche Costa del Sol versorgt, liegt bei 93,6 Prozent.
Offizielles Ende der Dürre
Bereits Ende März hatte die zuständige andalusische Kommission das offizielle Ende der Dürre erklärt.
Damit wurden die Wasser-Höchstverbrauchswerte für Landwirte und Gemeinden wieder freigegeben, die seit Jahren eingeschränkt waren.
Trotz der erfreulichen Bilanz warnen die andalusische Landesregierung und Versorgungsunternehmen weiterhin vor Leichtsinn und rufen zu kontrolliertem Wasserverbrauch auf.
Parallel laufen weitere Infrastrukturprojekte: Im März wurde der Vorentwurf einer neuen Meerwasserentsalzungsanlage für die Axarquía vorgestellt, außerdem wird an neuen Überleitungskapazitäten entlang der Costa del Sol gearbeitet.
Quellen: La Opinión de Málaga, Málaga HOY, El Español Málaga























































