Brand bei Tarifa unter Kontrolle – Rückkehr der Evakuierten erlaubt, Feuer aber noch nicht gelöscht

Brand La Peña Tarifa

Der Großbrand im Naturgebiet La Peña in Tarifa (Cádiz) ist laut Behördenangaben stabilisiert, aber noch nicht vollständig gelöscht.

Die mehr als 1.500 evakuierten Personen, darunter zahlreiche Urlauber von Campingplätzen und Hotels, dürfen mittlerweile an ihre Unterkünfte zurückkehren.

Das Feuer war am Dienstag in einem Wohnmobil nahe dem beliebten Strand Valdevaqueros ausgebrochen und hatte sich rasch ausgebreitet.

Nach Angaben des andalusischen Innenministers Antonio Sanz wurde die Gefahrenstufe von 1 auf 0 herabgestuft, dennoch bleiben Einsatzkräfte weiter im Dauereinsatz.

„Die Entscheidung für Sicherheit und Vorsicht hat zu längeren Einsätzen geführt, besonders wegen steigender Temperaturen und auffrischendem Wind“, erklärte Sanz. Gerade im Osten des Brandgebiets hätten erneut aufflammende Glutherde für neue Herausforderungen gesorgt.

Dank massiver Luftunterstützung und einem groß angelegten Bodeneinsatz sei es gelungen, mehrere Brandfronten unter Kontrolle zu bringen.

Im Einsatz sind aktuell 140 Spezialkräfte sowie 17 Löschflugzeuge, fünf Löschfahrzeuge und spezialisierte Einheiten zur Analyse, Kommunikation, Meteorologie und medizinischen Versorgung.

Der Brand hatte nicht nur Evakuierungen, sondern auch die Sperrung der Nationalstraße N-340 auf einem Abschnitt von neun Kilometern in beide Richtungen zur Folge.

Die Straße ist inzwischen wieder freigegeben. 94 Menschen wurden zwischenzeitlich im örtlichen Sportzentrum La Marina und im Jugendgästehaus Inturjoven untergebracht.

Während die Flammen aktuell unter Kontrolle sind, bleibt die Lage aufgrund der Nähe zum Naturpark El Estrecho angespannt.

Quellen: Junta de Andalucía, Antena 3.

HINTERLASSE EINE ANTWORT

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein