Ungeklärter Todesfall in Benahavís
Drei Jahre nach dem Fund menschlicher Überreste in einem Koffer in Benahavís in der Provinz Málaga bittet die Guardia Civil erneut um die Mithilfe der Bevölkerung.
Ein Gärtner hatte damals einen Koffer gefunden, der halb im Boden vergraben war.
Beim Öffnen stellte sich heraus, dass sich darin Knochenreste einer Frau befanden. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte die Tote bislang nicht identifiziert werden.
Nach anthropologischen Untersuchungen handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine etwa 40 Jahre alte Frau. Der Todeszeitpunkt wird auf einen Zeitraum zwischen 2020 und 2023 geschätzt.
https://twitter.com/guardiacivil/status/2021502037087715574
Den forensischen Analysen zufolge war die Frau offenbar in gutem gesundheitlichen Zustand. Sie soll europäischer Herkunft gewesen sein, etwa 1,60 Meter groß, mit heller Haut, ursprünglich braunem oder dunkelbraunem Haar und braunen Augen.
Bestimmte osteologische Merkmale deuten zudem darauf hin, dass sie mindestens ein Kind geboren hatte.
Da eine Identifizierung anhand der bisherigen Erkenntnisse nicht möglich war, zogen die Ermittler spezialisierte Forensiker hinzu.
In Zusammenarbeit mit der Abteilung für Forensische Anthropologie des Instituts für Rechtsmedizin in Galicien wurde mithilfe moderner Gesichtsrekonstruktionstechniken ein Phantombild erstellt. Dieses soll nun helfen, die Identität der Frau zu klären.
Die Guardia Civil hat das rekonstruierte Porträt veröffentlicht und ruft Personen, die Hinweise geben können, dazu auf, sich mit der Kriminalpolizei (Unidad Orgánica de Policía Judicial) der Guardia Civil in Málaga in Verbindung zu setzen. Die Ermittlungen dauern an.
Quellen: Guardia Civil, Málaga HOY, Diario SUR























































