Kurz vor dem Frühlingsanfang schlägt das Wetter in Teilen Andalusiens nochmals auf Winter um. Eine Dana (Höhentief) über dem nordwestlichen Teil der iberischen Halbinsel zieht rasch nach Süden und bringt Instabilität in die gesamte Region.
In der Serranía de Ronda könnte es sogar schneien. Der spanische Wetterdienst Aemet rechnet in der Comarca Ronda mit Schneeakkumulationen von bis zu zwei Zentimetern innerhalb von 24 Stunden, bei einer Wahrscheinlichkeit von 20 bis 40 Prozent.
Die Schneefallgrenze liegt bei 900 bis 1.000 Metern, die stärksten Akkumulationen werden oberhalb von 1.200 Metern erwartet.
Die Temperaturen spiegeln den Wintereinbruch wider: In Málaga-Stadt liegen die Werte am Dienstag, den 10.März, zwischen 9 und 14 Grad, in Ronda zwischen 3 und 7 Grad. In ganz Andalusien bleibt die Höchsttemperatur unter 16 Grad.
Das Regenrisiko in Málaga-Stadt steigt zwischen 12 und 18 Uhr auf 90 Prozent, intensive Schauer sind wahrscheinlich. Das Zentrum der Dana wird sich laut dem Wetterportal Meteored im Bereich der Straße von Gibraltar positionieren, was den Südosten der Halbinsel besonders trifft.
In anderen Teilen Andalusiens gelten schärfere Warnungen: Für die Regionen Guadix-Baza und die Genil-Senke in der Provinz Granada ist die Stufe Orange aktiviert, mit Schneelagen von mehr als fünf Zentimetern. Selbst Schneeflocken in der Stadt Granada sind nicht ausgeschlossen.
Ab Mittwoch soll sich die Lage entspannen und die Stabilität in die Provinz zurückkehren.
Quellen: Diario SUR, Opinión de Málaga, Aemet


























































