Deutsches Minenjagdboot „Fulda“ macht in Málaga Station

Deutsche Marine Málaga
Foto: Bundeswehr/Alexander Ullmann

Am Mittwoch hat das Minenjagdboot „Fulda“ (M-1058) der Deutschen Marine im Hafen von Málaga angelegt. Das Schiff liegt an der Muelle de Levante und trägt die Erkennungszeichen der NATO.

Der Aufenthalt in Málaga soll nach Informationen der spanischen Tageszeitung Málaga Hoy nur kurz dauern.

Das Ziel der Mission: die Straße von Hormus, die strategisch wichtige Meerenge zwischen dem Iran und der arabischen Halbinsel. Gemeinsam mit anderen Minenjagdschiffen der NATO soll die „Fulda“ dort für sichere Durchfahrt sorgen.

Am 4. Mai 2026 hatte das Minenjagdboot Kiel-Wik verlassen. Seitdem operiert die „Fulda“ im Mittelmeer und ist in den ständigen NATO-Verband SNMCMG2 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 2) eingebunden, ein multinationaler Minenjagdverband, der üblicherweise von einer Fregatte begleitet wird.

Die „Fulda“ ist für solche Einsätze speziell ausgerüstet: Sie kann Seeminen aufspüren und zerstören, als Kommando- und Logistikschiff eingesetzt werden und Luftaufklärung durchführen.

Ein Einsatz in der Straße von Hormus wäre allerdings nach Angaben des Auswärtigen Amtes nur mit Bundestagsmandat möglich.

Das Schiff ist kein Unbekannter in Málaga. Minenjäger der Deutschen Marine legen hier regelmäßig für Ruheaufenthalte an.

Die „Fulda“ gehört zum 3. Minensuchgeschwader mit Heimathafen Kiel. Das Schiff ist 54,5 Meter lang, 9,2 Meter breit, verdrängt vollbeladen 650 Tonnen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 18 Knoten (33,3 km/h). An Bord sind 37 Soldaten.

Quellen: Málaga Hoy, Deutschland.de

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