Mautgebühren auf der AP-7 steigen zwischen Málaga und Guadiaro auf 19,55 Euro an

AP-7 Maut Sommer 2026

Seit dem 1. Juni gilt auf der Mautautobahn AP-7 an der Costa del Sol der Sommertarif.

Wer die gesamte Strecke von Málaga-Stadt bis nach Guadiaro in der Provinz Cádiz fährt, zahlt jetzt 19,55 Euro, in den Wintermonaten waren es 12 Euro. Das ist ein Aufschlag von 7,55 Euro pro Fahrt. Die neuen Tarife gelten bis Ende September.

An den drei Zahlstellen entlang der Costa del Sol steigen die Gebühren konkret wie folgt: An der Hauptmautstelle in Calahonda im Gemeindegebiet von Mijas, zahlen Pkw-Fahrer für den Abschnitt zwischen Málaga und Estepona jetzt 9,25 Euro statt bisher 5,70 Euro. Wer die Autobahn dort verlässt, zahlt 5,75 Euro.

An der Zahlstelle San Pedro Alcántara in Marbella kostet die Durchfahrt 6,25 Euro, wer dort abfährt, zahlt 3,60 Euro. Für den Abschnitt zwischen Estepona und Guadiaro beträgt die Gebühr an der Zahlstelle Manilva 4,05 Euro für die Durchfahrt, bei der Abfahrt dort sind es 2 Euro.

Die Tarife gelten für Pkw, Motorräder sowie Kleintransporter und Minibusse mit zwei Achsen. Für Lkw und andere Fahrzeugkategorien gelten höhere Preise.

Bei elektronischer Zahlung über ViaT, Bankkarte oder Smartphone gewährt Ausol Rabatte zwischen 5 und 50 Prozent, abhängig von der Anzahl der Fahrten pro Abschnitt.

Wer in den vergangenen vier Monaten mindestens 60 Fahrten auf einem Abschnitt zurückgelegt und dabei immer dasselbe Zahlungsmittel verwendet hat, bleibt das ganze Jahr über beim Niedrigsaisontarif, auch im Sommer.

Die aktuelle Sommertariferhöhung um rund 63 Prozent sorgt erneut für Kritik. Die AP-7 gilt als eine der teuersten Autobahnen Spaniens.

Quellen: Málaga Hoy, Opinion de Málaga

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