Die Guardia Civil hat am Montag einen Mann im Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall der 17-jährigen Norwegerin Nikoline festgenommen.
Das bestätigten Quellen aus dem Ermittlungsumfeld der Nachrichtenagentur Europa Press. Die Festnahme ist eine von mehreren Ermittlungslinien, die die Guardia Civil derzeit verfolgt. Andere Spuren bleiben weiterhin offen.
Nikoline war in der Nacht zum 6. Juli auf der Autobahn A-7 in Höhe Mijas von einem Fahrzeug erfasst worden und starb noch am Unfallort.
Der Fahrer entfernte sich anschließend, ohne der jungen Frau zu helfen. Die Guardia Civil versucht seither zu klären, um welches Fahrzeug es sich handelte und wer am Steuer saß.
Am Dienstag führten die Beamten eine Fahrzeuginspektion an einem Lieferwagen durch, der mit dem Fall in Verbindung gebracht wird. Der festgenommene Mann soll im Laufe des Tages aussagen.
Der Notruf war am Unfalltag um 5.20 Uhr eingegangen. Nach Angaben des andalusischen Rettungsdienstes 112 hatten mehrere Zeugen gemeldet, dass am Kilometer 1.027 der A-7 in Richtung Marbella eine Frau angefahren worden war.
Nikoline wurde zunächst als vermisst gemeldet. Ihre Eltern hatten bei der Polizei in Marbella Anzeige erstattet, bevor klar wurde, dass sie das Opfer des Unfalls war. Die Jugendliche befand sich seit dem 19. Juni im Urlaub an der Costa del Sol. Zuletzt war sie in den frühen Morgenstunden in der Nähe eines Nachtclubs in Marbella gesehen worden.
Ermittler konnten inzwischen rekonstruieren, dass Nikoline den Club in Puerto Banús gemeinsam mit zwei weiteren jungen Leuten verließ und mit einem VTC-Fahrzeug in Richtung Mijas fuhr.
Warum sie unterwegs aus dem Fahrzeug ausstieg, ist weiterhin unklar. Die Guardia Civil versucht zu klären, was sich während dieser Fahrt zugetragen hat.
Quellen: Diario SUR, Málaga HOY.

























































