Regierung in Andalusien zeigt Geschlossenheit nach Koalitionsbruch in Madrid und Murcia

Politische Erdbeben in Regierungskoalitionen. Juan Manuel Moreno und Juan Marín erklären dass die Allianz zwischen Partido Popular und Ciudadanos in Andalusien stabil ist.

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Andalusien zeigt Geschlossenheit
Andalusiens Ministerpräsident Juan Manuel Moreno (PP) und Vizepräsident Juan Marín (Ciudadanos) bei der Pressekonferenz in Sevilla.

„Insel der Stabilität“

Nach dem überraschenden Bruch der Regierungskoalition aus der konservativen Partido Popular (PP) und den Liberalen Ciudadanos in Madrid ist die regionale Ministerpräsidentin Isabel Díaz Ayuso überraschend von ihrem Amt zurückgetreten und hat Neuwahlen für den 4. Mai ausgerufen. Ciudadanos hatte zuvor in der Region Murcia einen Misstrauensantrag gegen die PP zusammen mit den Sozialisten unterstützt. Neben Madrid und Murcia regiert auch in Andalusien eine Koalition zwischen PP und Ciudadanos.

Als Reaktion auf das politische Erdbeben in Madrid und Murcia hat die andalusische Regierung ein Zeichen der Harmonie und Einigkeit gesetzt. Andalusiens Präsident Juan Manuel Moreno gab gemeinsam mit Vizepräsident Juan Marín in Sevilla eine Erklärung ab, in der er versicherte, dass Andalusien in dem politischen Lärm, der mitten in der Pandemie entfesselt wird, eine „Insel der Stabilität” sei. Brisant in Andalusien: Die Regierung von PP und Ciudadanos ist nur möglich mit Unterstützung der rechten Partei VOX, die bei den Wahlen im Jahr 2019 12 Sitze im andalusischen Parlament erhielt.

Moreno und Marín erklärten, die verbleibenden fast zwei Jahre ihrer Amtszeit der Bekämpfung der Corona-Pandemie und ihrer gravierenden wirtschaftlichen Folgen zu widmen. „Die wichtigsten Ziele unserer Regierung sind die Gesundheit der Bewohner und die Erhaltung der Arbeitsplätze“, sagte Juan Manuel Moreno.

Quellen: Diario SUR, El Pais.

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