Ausgangssperre in Andalusien: Es bleibt bei 22 Uhr

Nach Ministertreffen: Spanischer Gesundheitsminister Illa will Zeiten nicht ausweiten

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Ausgangssperre in Andalusien bleibt von 22 bis 6 Uhr
Der andalusische Ministerpräsident Juan Manuel Moreno (m.) mit Spaniens Gesundheitsminister Salvador Illa und der Ministerin für die Regionen, Carolina Darias. Foto: Junta de Andalucia.

Zweite Gruppe bei Impfungen: Menschen über 80 Jahren

Spaniens Gesundheitsminister Salvador Illa hat in einer Pressenkonferenz nach Ende des  Ministertreffens am Mittwoch in Sevilla bekannt gegeben, dass die Ausgangssperre in Andalusien nicht auf 20 Uhr vorgezogen wird. Es bleibt bei der Ausgangssperre zwischen 22 Uhr und 6 Uhr.

Auch die von der andalusischen Regierung vorgeschlagene Komplett-Abriegelung der Gemeinden mit einer 14-Tage-Inzidenz von über 1000 Fällen wird nicht stattfinden. „Die Instrumente, die wir den autonomen Regionen an die Hand gegeben haben, sind ausreichend, um die dritte Welle zu überstehen“, sagte Illa. Man müsse Geduld haben, bis die Maßnahmen greifen. „Es erwarten uns harte Tage, aber wir werden sie überstehen.“

Der Gesundheitsminister erinnerte daran, dass in Spanien inzwischen eine Million Impfdosen verabreicht sind. Ende März soll die erste Gruppe, in der sich Bewohner in Seniorenheimen und Personal aus dem Gesundheits- und medizinischem Bereich befinden, durchgeimpft sein. In der zweiten Gruppe ab April soll es weiter gehen mit den Über-80-Jährigen.

Andalusiens Gesundheitsminister Jesus Aguirre forderte indes am Tag nach dem Treffen und dem negativen Bescheid durch Salvador Illa die Andalusier auf, ab 20 Uhr freiwillig zu Hause zu bleiben.

Quellen: Junta de Andalucia. Málaga HOY.

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