Brand in der Sierra Bermeja ist noch nicht unter Kontrolle – 7.500 Hektar verbrannt

Das Mittwochnacht ausgebrochene Feuer hat inzwischen auf die Gemeinden Estepona, Jubrique, Genalguacil und Benahavís übergegriffen, wo eine Wohnsiedlung evakuiert wurde.

Brand in Estepona
Seit Mittwoch Nacht sind die Brandschutzkräfte im Einsatz. Noch ist das Feuer in der Sierra Bermeja nicht unter Kontrolle. // Foto: Infoca
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Brand in Estepona – ein Feuerwehrmann stirbt bei den Löscharbeiten

Über 7.500 Hektar verbrannte Fläche, ein toter Feuerwehrmann und bis zu 3.000 Menschen, die bisher evakuiert werden mussten – das ist die vorläufige Bilanz des Brandes in der Sierra Bermeja, der Mittwochabend ausbrach und auf die Gemeinden Estepona, Benahavís, Jubrique und Genalguacil übergegriffen hat.

Bisher ist das Feuer noch nicht unter Kontrolle und der Verlauf des Feuers ist komplizierter geworden, wie es in einer Twitter-Meldung des Brandbekämpfungsteams Infoca heißt. Der dichte Rauch hatte am Donnerstag Morgen dazu geführt, dass die Autobahn AP-7 zwischen den Kilometern 157 und 171 in beiden Richtungen für einige Stunden gesperrt werden musste; zwischenzeitlich konnte der Verkehr auf der Autobahn wieder aufgenommen werden, musste aber vor kurzem erneut gesperrt werden. Die Landstraßen MA-8301 und MA-8302 bleiben weiterhin gesperrt.

Bislang gibt es keine Berichte über Personenschäden, und es ist nur bekannt, dass das Feuer ein evakuiertes Haus und den Vorbau eines Gebäudes zerstört hat. Bei den heute morgen evakuierten Personen handelt es sich um Bewohner der Stadtteile Forest Hill und Abejeras in Estepona. Auch wurde die Evakuierung der Siedlung Montemayor in Benahavís angeordnet.

Brand in Estepona
Dichter Rauch führte zu mehreren Straßensperrungen, unter anderem der AP-7. // Foto: Infoca

Das andalusische Brandbekämpfungsteam Infoca hat insgesamt 600 Mitarbeiter im Einsatz, außerdem wurden zwölf Löschfahrzeuge und 50 Löschflugzeuge und Hubschrauber mobilisiert, die das Bodenteam unterstützen. Ein 44-jähriger Feuerwehrmann aus Almería ist bei den Löscharbeiten den Flammen zum Opfer gefallen.

Die Flammen loderten in den frühen Morgenstunden des Freitag in einigen Gebieten auf und näherten sich erneut kritischen Punkten, wie der Tankstelle El Gastor an der AP-7. Das Feuer war nur 50 Meter von der Tankstelle auf der AP-7 entfernt, die durch Estepona führt. Den Feuerwehrleuten gelang es, den Brand zu stoppen und zu verhindern, dass er die Tankstelle erreicht.

Da das Feuer in zwei verschiedenen Bereichen bei Genalguacil ausbrach, besteht die Möglichkeit, dass es vorsätzlich gelegt wurde. Diese Frage muss von der Guardia Civil geklärt werden. Im Moment ist aber die dringlichste Aufgabe, den Brand zu löschen, wie es bei Infoca heißt.

Regelmäßige Updates zum Brand gibt es unter diesem Link.

Quelle: Infoca, Guardia Civil, Diario SUR

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