Corona-Lage weiter unter Kontrolle, trotz steigender Krankenhausinzidenz

Corona-Inzidenzen der über 60-Jährigen steigen in ganz Spanien im Wochenvergleich

Corona in Andalusien
In Málaga werden wieder etwas mehr Corona-Patienten in den Krankenhäusern behandelt
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7-Tage-Inzidenz in Málaga steigt auf 185

Für die Provinz Málaga wurden am heutigen Dienstag 417 Positivgetestete im Alter von über 60 Jahren* gemeldet. Am Dienstag vor einer Woche lag die Zahl der Neuinfizierten bei 731. Die 14-Tage-Inzidenz, die die Anzahl der Neuinfektionen an Covid-19 in den letzten 14 Tagen je 100.000 Einwohner abbildet, ist seit dem 19. April von 320 auf 363 gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat auch die 7-Tage-Inzidenz von 133 auf 185 Positivgetestete je 100.000 Einwohner zugelegt.

In den Krankenhäusern der Provinz Málaga wurden heute 137 Corona-Patienten gemeldet, die dort stationär behandelt werden. Vor einer Woche lag diese Zahl bei 117. Auf den Intensivstationen liegen, Stand heute, lediglich sieben Patienten. Am 19. April waren es noch deren zehn.

Corona in Andalusien

Für Andalusien wurden am Dienstag 2.610 Positivgetestete gemeldet (Dienstag vor einer Woche: 3.550). Die 14-Tage-Inzidenz ist seit dem 19. April von 306 auf jetzt 422 Positivgetestete je 100.000 Einwohner gestiegen. Ebenso hat auch die 7-Tage-Inzidenz im gleichen Zeitraum von 131 auf 224 Infizierte je 100.000 Einwohner zugenommen.

Bezüglich der Krankenhausbelegung durch an Covid-19 erkrankte Patienten in Andalusien ist diese im Wochenvergleich von 611 auf 631 Patienten gestiegen. Im gleichen Zeitraum hat die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Corona-Patienten minimal abgenommen, von 44 auf 43.

7-Tage-Inzidenz in Spanien zieht an – Experten optimistisch

Ähnlich wie in der Provinz Málaga und in Andalusien haben die Corona-Inzidenzen auch im Landesdurchschnitt zugenommen. In Spanien notierte die 14-Tage-Inzidenz heute bei 608 Positivgetesteten je 100.000 Einwohner (19. April: 506). Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 331 (Vorwoche: 257).

Experten gehen davon aus, dass die Inzidenzen in den kommenden Wochen, wegen des weitgehenden Wegfalls der Maskenpflicht in Innenbereichen seit dem 20. April, durchaus weiter steigen könnten. Sie glauben indes nicht, dass steigende Infektionszahlen, zumindest im Sommer, einen nennenswerten Einfluss auf die Krankenhausinzidenzen haben werden.

In der Bundesrepublik Deutschland ist die 7-Tage-Inzidenz der Gesamtbevölkerung laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) im Wochenvergleich nach einem deutlichen Rückgang in der Vorwoche nun wieder gestiegen, von 670 auf 909 Infizierte je 100.000 Einwohner.

In Österreich geht die 7-Tage-Inziden unterdessen weiter zurück. In den vergangene Tagen hat dieser Wert in der Alpenrepublik von 728 auf 548 nachgegeben. In der Schweiz ist die 7-Tage-Inzidenz seit dem 19. April von 458 auf 324 zurückgegangen.

Aktuell gelten Deutschland, Österreich und die Schweiz aus spanischer Sicht nicht mehr als Risikogebiete. Entsprechend benötigen Einreisende nach Spanien lediglich ein EU-zertifizierten Impf- oder Genesenen-Nachweis beziehungsweise einen gültigen negativen Corona-Test.

Wer indes einen anderen Nachweis über Impfung oder Genesung hat, wie zum Beispiel den gelben deutschen Impfpass, ist weiter dazu verpflichtet die SpTH-Einreiseanmeldung ausfüllen. Dort müssen die nicht EU-zertifizierten Nachweise manuell eingeben werden. Kinder unter 12 Jahren können grundsätzlich ohne jeglichen Nachweis eineisen.

* Seit Ende März dieses Jahres werden in Spanien lediglich Corona-Inzidenzen für Personen, die über 60 Jahre alt sind, öffentlich gemacht. Diese Herangehensweise gilt nicht nur für die landesweiten Statistiken, sondern auch auf allen anderen Ebenen (Regionen, Provinzen, Städte, etc.). Die im Bericht aufgeführten Zahlen für Positivgetestete in Spanien beziehen sich daher ausschließlich auf die Altersgruppe über 60 Jahre.

Quellen: Junta de Andalucía, Gobierno de España – Ministerio de Sanidad, Diario SUR, Europa Press, RKI, AGES, BAG

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