Neues Atlantiktief bringt Andalusien mehrere Tage Regen

Wetterbehörde Aemet erwartet von Sonntag bis mindestens Dienstag kräftige und teilweise anhaltende Niederschläge.

Wetter Andalusien November 2026

Wetter in Andalusien im November 2026

Nach mehreren Tagen mit wechselhaftem Wetter und vereinzelten Regenfällen steht Andalusien eine neue, möglicherweise kräftige Regenperiode bevor.

Ein Atlantik-Tief nähert sich der Iberischen Halbinsel und soll von Sonntag an bis mindestens Dienstag, den 10. November, mehrere Regenfronten nach Spanien bringen.

Die spanische Wetterbehörde Aemet warnt vor kräftigen bis sehr kräftigen Schauern, die örtlich von Gewittern begleitet werden und länger anhalten können. Besonders betroffen dürfte der Westen der Iberischen Halbinsel sein.

Für den Südwesten Andalusiens und die Extremadura werden die höchsten Niederschlagsmengen erwartet. Auch in anderen Teilen der Region sind Regenfälle möglich, allerdings voraussichtlich weniger verbreitet und intensiv.

Besonders hohe Regenmengen hält das Wetterportal Meteored für möglich. Nach Einschätzung seiner Meteorologen könnten zwischen Montag und Mittwoch, 9. bis 11. November, in Teilen Andalusiens mehr als 100 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen.

Örtlich seien sogar Mengen von über 150 Litern möglich. Als mögliche Schwerpunkte gelten die Provinzen Huelva, Sevilla und Córdoba sowie die Gegend um Grazalema.

Wie entwickelt sich das Wetter an der Costa del Sol?

In der Provinz Málaga und an der Costa del Sol bleibt es am Samstag, den 7. November, voraussichtlich noch weitgehend trocken. Die Temperaturen erreichen weiterhin Werte von über 20 Grad. An der Küste werden Höchsttemperaturen um 23 Grad erwartet.

Am Sonntag, den 8. November, könnte sich die Wetterlage allmählich ändern. Nach der aktuellen Prognose von Aemet sind vor allem in der westlichen Hälfte der Provinz Málaga gegen Ende des Nachmittags erste mäßige Niederschläge möglich. Besonders die Gegend um die Serranía de Ronda könnte betroffen sein.

Deutlicher fällt der Wetterumschwung voraussichtlich am Montag aus. Für große Teile der westlichen Provinzhälfte steigt die Regenwahrscheinlichkeit laut Aemet auf bis zu 100 Prozent. Die Niederschläge könnten dort vor allem in der ersten Tageshälfte anhalten. Auch am Dienstag ist weiterhin mit Regen zu rechnen.

Zivilschutz warnt vor Überschwemmungen und hohem Wellengang

Neben den Regenmengen bereitet den Behörden vor allem die mögliche Intensität der Niederschläge Sorgen. Der Zivilschutz warnt vor örtlichen Überschwemmungen in tiefer gelegenen Gebieten und steigenden Wasserständen in Flüssen.

Besonders aufmerksam sollten die Bewohner von Gebieten sein, die im Sommer von Waldbränden betroffen waren. Dort können starke Regenfälle zusätzliche Risiken mit sich bringen.

Auch an den Küsten wird die Wetterlage unruhiger. Ab Sonntag erwartet Aemet an der westandalusischen Küste einen kräftigen Wellengang mit Wellenhöhen von bis zu vier Metern. Für die Westküste Galiciens werden sogar Wellen zwischen fünf und sechs Metern vorhergesagt.

Ab Mittwoch, 11. November, dürften die Niederschläge allmählich an Intensität verlieren. Kräftige Schauer sind nach Einschätzung von Aemet allerdings auch danach noch nicht ausgeschlossen.

Die Wetterbehörde empfiehlt, die aktuellen Vorhersagen und Wetterwarnungen aufmerksam zu verfolgen. Bei Starkregen sollten überflutete Straßen und Wege weder mit dem Auto noch zu Fuß durchquert werden.

Auch von Flussläufen und anderen überschwemmungsgefährdeten Bereichen sollte man sich fernhalten.

Quellen: Aemet, Meteored, Málaga HOY, Canal Sur, Diario SUR

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