Wetterdienst Aemet gibt erneut Unwetterwarnung Gelb für die Serranía de Ronda aus

Wetteraussichten in Málaga

Wetteraussichten in Málaga

Wenig Verschnaufpause nach den Tiefdruckgebieten Leonardo und Marta: Ab diesem Montag, den 9. Februar, überquert ein neues Regengebiet die Provinz Málaga.

Besonders betroffen ist erneut die Serranía de Ronda. Der spanische Wetterdienst Aemet aktivierte für den heutigen Tag die Warnstufe Gelb für die Region Ronda. Dort werden Niederschläge von bis zu 60 Litern pro Quadratmeter innerhalb von zwölf Stunden erwartet.

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Presa de los Caballeros in Montejaque. Der Stausee, der vor allem für die Gemeinde Benaoján von Bedeutung ist, istt weiterhin nahe am Überlaufen, da bereits Wasser über den Überlauf abgeführt wird. Die Situation wird von den Behörden eng überwacht.

Eine Unwetterwarnung besteht aktuell nur für die Serranía de Ronda. Während an der westlichen Costa del Sol sowie im Guadalhorce-Tal und in Antequera überwiegend stark bewölkter Himmel erwartet wird, rechnet Aemet in der Provinzhauptstadt Málaga und in der Axarquía mit freundlicherem Wetter.

Eine nachhaltige Wetterbesserung wird aber frühestens für Freitag in Aussicht gestellt.

Erhebliche Schäden

Das neue Unwetter trifft die Region zu einem Zeitpunkt, an dem viele Gemeinden noch mit den Folgen der seit Anfang Januar andauernden Regenserie zu kämpfen haben. Andalusiens Innenminister Antonio Sanz sprach von erheblichen Schäden und bezeichnete die Lage in einigen Orten als dramatisch.

Besonders schwer betroffen seien die Straßeninfrastruktur sowie Gemeinden wie Grazalema, die nach seinen Worten nahezu verwüstet seien.

Die Sorge gilt weniger den prognostizierten Regenmengen als vielmehr den vollständig gesättigten Böden, die kaum noch Wasser aufnehmen können. Die andalusische Landesregierung hält deshalb alle Warn- und Überwachungsstufen aufrecht.

Quellen: Aemet, Málaga HOY, Cadena SER

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